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Eine Bohrinsel im Stausee? Modellbauer tüftelten jahrelang

Hobby Tausende Arbeitsstunden sind nötig

Oberlungwitz/Callenberg. 

Oberlungwitz/Callenberg. Eine Bohrinsel war am vergangenen Wochenende auf dem Stausee Oberwald im Einsatz. Doch nach Öl gebohrt hat sie nicht, denn es handelte sich nur um ein Modell, das beim traditionellen Modellboottreffen im See verankert war. An dem technischen Wunderwerk tüfteln die Mitglieder des Modellbauclubs Oberlungwitz, der sein Domizil am Stausee Oberwald hat, schon seit Jahren.

Weitere Begeisterte in Holland

Detaillierte Aufbauten, funktionierend Krananlagen und eine insgesamt imposante Erscheinung bietet das Modell, mit dem die Oberlungwitzer auch schon bei Modellbautreffen in Holland dabei waren. Denn dort gibt es besondere Enthusiasten, die vor allem Bohrinseln und die zugehörigen Versorgungsschiffe bauen.

8.000 bis 10.000 Arbeitsstunden für gutes Modell

Ein passendes Schiff wollen auch die Oberlungwitzer bauen und präsentierten beim Modellboottreffen schon einen knapp zwei Meter langen Rumpf. Das Originalschiff ist rund 90 Meter lang und mit reichlich Technik ausgestattet. Wann der Nachbau einmal fertig ist, kann nur schwer prognostiziert werden. "In einem richtig guten Modell stecken 8.000 bis 10.000 Arbeitsstunden", sagt Tüftler Thomas Schulz.



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