Eine Einrichtung für Integration

Johanniter Beratungsbüro für Flüchtlinge in Kirchberg eröffnet

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Die Beratungsstelle für Flüchtlinge ist ab sofort im Kirchberger Rathaus, Zimmer 20 zu finden. Foto: Nicole Schwalbe

Kirchberg. "Wir wollen vor Ort aktiv unterstützen, um die Probleme im Alltag für die Asylsuchenden und bei der Integration so gering wie möglich zu halten", sagt Ingo Reichel, Bereichsleiter Einsatzdienste bei den Johannitern. Am 1. Juni wurde in Kirchberg ein Beratungsbüro für Flüchtlinge durch den Regionalverband Zwickau/Vogtland der Johanniter-Unfall-Hilfe eröffnet.

Ziel: Integrationsprozess steuern und begleiten

Dieses Projekt wird mit Fördermitteln der Sächsischen Aufbaubank (SAB) auf Grundlage der Förderrichtlinie für integrative Maßnahmen gefördert. In Kooperation mit dem Landkreis, der Stadt Kirchberg und den Johannitern wurde das Büro im Rathaus für dieses Projekt eröffnet, um zentral Ansprechpartner zu sein. "Ziel des Projektes ist es, den Integrationsprozess bei anerkannten Geflüchteten gezielt zu initiieren, zu steuern und zu begleiten. Durch ein zeitlich befristetes und individuelles Beratungs- und Begleitungsangebot sollen die Neuzuwanderer zu selbstständigem Handeln in allen Angelegenheiten des täglichen Lebens befähigt werden", so Reichel.

Zusammenarbeit von Helfern und der Stadt Kirchberg

Das Projekt schließt sich direkt an das schon bestehende Wohnprojekt für Asylsuchende in Kirchberg an. Unterstützung erhalten die Asylsuchenden mit anerkanntem Aufenthaltsstatus bei der Wohnungssuche, bei Behörden, bei Ausbildungs- und Arbeitssuche sowie bei Praktika. Auch die gesellschaftliche Integration kann in Kirchberg durch die gute Zusammenarbeit mit der Stadt und dem Helferkreis begleitet werden.