Eine ganze Stadt sieht weiß

Fest Werdau veranstaltet viertes Mal "Dinner in Weiß"

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Nicht nur Gudrun Dietrich (links) und Patricia Seidel kamen stilecht zum "Dinner in Weiß" im Werdauer Landwehrgrund. Foto: Thomas Michel

Werdau. Gudrun Dietrich und ihre Mitstreiterinnen an einem der Stände auf dem Areal des Bürgerparks im Werdauer Landwehrgrund hatten nicht nur am Samstagabend alle Hände voll zu tun.

Keine Zeit zum Verschnaufen

So haben die Frauen des "Heimatvereins Landwehrgrund" im Vorfeld der vierten Ausgabe von "Dinner in Weiß" beispielsweise jede Menge Kuchen gebacken, der während des Festes an den Mann oder die Frau gebracht wurde.

Und direkt vor Ort kümmerten sie sich um ihre "Weißbier-Bowle". "Die war schon in den letzten Jahren bei den Besuchern ein Renner", sagte Gudrun Dietrich, die gerade eine neue Bowle ansetzte.

Ob das bald Tradition wird?

Inzwischen füllte sich der Bürgerpark zusehends mit Leuten, die ihr Outfit zum überwiegenden Teil auf das Thema des Festes abgestimmt hatten. "Unser 'Dinner in Weiß' hat sich inzwischen bei den Werdauern und den Gästen der Stadt herumgesprochen, sodass die Farbe Weiß von Jahr zu Jahr einen größeren Anteil hat", meinte Vereinschef Klaus-Peter Hampel sichtlich zufrieden.

Patricia Seidel aus Leipzig hatte sich gleich das passende Outfit für das "Dinner in Weiß" mitgebracht. "Ich hatte an diesem Wochenende sowieso vor, meine Oma in Werdau zu besuchen. Da hatten wir für den Samstagabend gleich ein Ziel", erzählte die junge Frau, für die zumindest geschmackstechnisch die Weißbier-Bowle anfangs noch etwas ungewohnt war.

Beim "Dinner in Weiß" dürften allerdings auch in diesem Jahr alle voll auf ihre Kosten gekommen sein. Bootspartien auf dem Teich, Tanz und ein kleines Feuerwerk rundeten den Abend ab.