Eine junge Schulleiterin für Meerane

Bildung Nadine Berndt übernimmt mit 28 Jahren die Verantwortung am Internationalen Gymnasium

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Nadine Berndt hat die Leitung des Internationalen Gymnasiums übernommen. Foto: Holger Frenzel

Meerane. Kollegen, Eltern und Schüler haben Nadine Berndt den Start in der neuen Umgebung leicht gemacht. "Ich bin sehr gut aufgenommen worden", sagt die Schulleiterin des Internationalen Gymnasiums in Meerane. Dort trägt Nadine Berndt seit wenigen Wochen die Verantwortung. Sie ist erst 28 Jahre alt und gehört damit wahrscheinlich zu den jüngsten Schulchefs im Freistaat Sachsen. Berndt: "Ich freue mich, dass es die Möglichkeit gibt, schon in jungen Jahren so eine Aufgabe zu übernehmen."

Fremdsprachen werden in den Unterricht integriert

Die private Bildungseinrichtung befindet sich in Trägerschaft der Saxony International School (kurz: SIS). Die Mädchen und Jungen lernen in einem Schulhaus an der Chemnitzer Straße. Momentan besuchen 14 Fünft- und 10 Sechstklässler das Gymnasium. Das bringt aus Sicht von Nadine Berndt auch Vorteile: "Durch die Individualität können wir die Schüler sehr gut fördern. Wir sehen uns als große Familie."

Die Berufsorientierung und das Fremdsprachenkonzept gehören zu den Besonderheiten am Internationalen Gymnasium. Ein Teil des Unterrichtes - zum Beispiel in Geschichte, Geografie und Biologie - findet in Englisch statt. Die Zahl der Mädchen und Jungen, die das Internationale Gymnasium besuchen, soll in den nächsten Jahren weiter wachsen. Dafür organisieren Nadine Berndt und ihr Team drei Schnuppertage. Sie finden am 28. November, 23. Januar und 5. März statt.

Nadine Berndt kennt das Konzept bereits

Die neue Schulleiterin ist in Zwickau geboren. Sie hat 2007 ihr Abitur am Sandberg-Gymnasium in Wilkau-Haßlau gemacht. Danach folgte für Nadine Berndt ein Lehramt-Studium in den Fächern Deutsch und Geschichte in Bayreuth. Seit August 2014 unterrichtete sie an der Oberschule in Elsterberg. Die Bildungseinrichtung gehört ebenfalls zu SIS. "Ich bin heimatverbunden und mag die Umgebung. In der Region leben meine Familie und meine Freundin", begründet die junge Schulleiterin die Rückkehr nach Westsachsen.