Eine "keile Zeit" geht zu Ende

Eishockey Bernhard Keil aus dem Eispiraten-Team verabschiedet

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Die Fans haben Bernhard Keil aus dem Eispiraten-Team verabschiedet. Foto: Andreas Kretschel

Crimmitschau. Ein Trikot, auf dem sich die Unterschriften von allen Teamkollegen befinden, und ein Foto hat Stürmer Bernhard Keil bei seiner Verabschiedung vom Eishockey-Zweitligisten Eispiraten Crimmitschau bekommen. Der 25-Jährige musste seine Profi-Laufbahn wegen gesundheitlicher Probleme beenden.

Er wurde vor einer Woche bei der Partie zwischen den Eispiraten Crimmitschau und den Steelers Bietigheim-Bissingen verabschiedet. Die Fans haben Bernhard Keil, der zweieinhalb Jahre für die Westsachsen im Einsatz war, noch einmal gebührend gefeiert. Sie entrollten in der Heine-Kurve - passend zum Name des Publikumslieblings - ein Plakat mit der Aufschrift "Danke für die keile Zeit. Bernhard unvergessen in Rot und Weiß".

Er kehrt in seine bayrische Heimat zurück

Bernhard Keil verbeugte sich symbolisch vor den Anhängern in den beiden Kurven, auf der Haupttribüne und der Gegengerade. "Der Abschied tut weh. Es ist schade, dass ich nicht mehr vor so tollen Fans spielen darf", sagte Bernhard Keil, der in 77 Partien auf 31 Treffer, 21 Vorlagen und 89 Strafminuten kam.

Bernhard Keil kehrt nach der Auflösung seines Arbeitsvertrages in seine bayerische Heimat zurück. Er spielt nun in der Eishockey-Landesliga für den ERSC Amberg. Bei seinem Debüt trug sich der Angreifer zweimal in die Torschützenliste ein. Eishockey ist für ihn nur noch ein Hobby. Der Ex-Profi will nun auch den Start ins Berufsleben schaffen. Er findet lobende Worte für die Unterstützung in Crimmitschau durch Geschäftsführer Jörg Buschmann und Gesellschafter Ronny Bauer. "Sie standen zu jeder Zeit mit Rat, Tat und Hilfe zur Verfügung", sagt Keil.