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Chemnitz

Eine "kleine" Explosion und ihre möglichen Folgen

ÜBUNG Werdauer Ortsfeuerwehren probten für den Ernstfall in Behindertenwerkstatt

Langenhessen. 

Langenhessen. Am Werdauer Gemeindewehrleiter Henning Tröger ist wohl einer guter Drehbuchautor für Actionfilme verloren gegangen. Der 52-Jährige hatte mit einem kleinen Stab die diesjährige Jahresabschlussübung der fünf Ortsfeuerwehren vorbereitet und dabei eigentlich alle möglichen Szenarien einfließen lassen. Ausgangspunkt war eine angenommene Explosion in der Holzwerkstatt der Langenhessener Behinderteneinrichtung "Lebensbrücke", welche die Feuerwehren und ein Großaufgebot des Rettungsdienstes auf den Plan rief.

In der Werkstatt waren zehn mehr oder weniger verletzte Leute vom Rauch eingeschlossen. Plötzlich bekam ein mit Atemschutz ausgerüsteter Feuerwehrmann gesundheitliche Probleme, der freilich ebenfalls geborgen und an den Rettungsdienst werden musste. Auf dem Anfahrtsweg zum Brandort gab es derweil noch einen fiktiven Verkehrsunfall mit Verletzten. Die 64 Kameraden der Feuerwehren sowie die über 20 Notärzte und Sanitäter hatten genügend zu tun. "Die Zusammenarbeit der eingesetzten Kräfte ist relativ reibungslos über die Bühne gegangen", schätzte Henning Tröger zufrieden ein. Für einen Verletzten kam aber jede Hilfe zu spät.



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