Eine Reise in die Rad-Geschichte

Museum Schau in Werdau bis zum 25. Juni zu sehen

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Hans-Jürgen Beier hat eine Ausstellung zur Zweirad-Geschichte zusammengestellt. Foto: Frenzel

Werdau. Wer in diesen Tagen das Stadt- und Dampfmaschinenmuseum in Werdau betritt, fühlt sich geruchstechnisch sofort in einer Zweirad-Werkstatt. Der Grund: Das Team um Museumsleiter Hans-Jürgen Beier präsentiert eine neue Sonderausstellung mit dem Titel "200 Jahre Zweiradmobilität". Die Schau wurde am Sonntag eröffnet. Sie kann bis zum 25. Juni besucht werden.

Die Geschichte des Fahrrads reicht bis in das Jahr 1817 zurück. Damals hat der badische Erfinder Karl Drais die erste Draisine als Vorläufer des heutigen Fahrrads konzipiert und zum Patent angemeldet. Die Entwicklung der Drahtesel in den letzten zwei Jahrhunderten wird in der Schau präsentiert.

1930er Jahre: Höhepunkt der Entwicklung

Unter anderem kann ein Kurbelrad aus dem Jahr 1860, was der Heimatverein Crimmitschau als Leihgabe zur Verfügung stellt, gezeigt werden. "Die Technik der Fahrräder war in den 1930-er Jahren weit entwickelt. Danach kam für einige Jahrzehnte in der Hinsicht fast nichts mehr", sagt der Museumsleiter, der eine interessante Auswahl an Fahr- und Motorrädern zeigen kann.

Das eine oder andere Zweirad, das gezeigt wird, dürfte den Besuchern aus der eigenen Jugend noch bekannt sein." Das Museum hat von Sonntag bis Donnerstag jeweils zwischen 10 und 16 Uhr geöffnet.