Eine Saison voller Höhen und Tiefen

Wintersport Eisschnellläuferin aus Limbach blickt zurück

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Emelie (2.v.li.) mit ihrer Staffel bei der Deutschen Meisterschaft in Berlin. Foto: privat

Limbach-Oberfrohna. Am letzten Wochenende stand für Emelie Vogelsang das Saisonfinale auf dem Programm: Das Vikingrace in Holland. Rund 300 Eisschnellläufer zwischen 11 und 16 Jahren traten bei der inoffiziellen Jugend-EM im Thialf von Heerenveen gegeneinander an.

Zittern bis zur letzten Minute

Die junge Pleißaerin musste bis zuletzt um ihre Teilnahme zittern: Gleich zwei Mal warfen sie in den vergangenen Monaten Fieber und Entzündungen zurück, was das Training herb beeinträchtigte: "In der Vorsaison führte sie zeitweilig die Weltbestenliste des Jahres an, diesmal lag sie vor dem Vikingrace auf Platz zehn", blickt ihre Familie zurück.

Dass sie am Ende mit einem vierten Platz und mehrmaligem Verbessern ihrer Bestzeit trotzdem eine erfolgreiche Teilnahme für sich verbuchen konnte, geht auch auf ihren unbändigen Ehrgeiz zurück. "Ich bin wieder da", zieht sie nach der Saison ein positives Feedback. Kraft schöpft sie auch aus ihrem Pokalgewinn in Inzell im November.

Ein Erfolg jagt den nächsten

Im Dezember gab es drei Streckensiege in Dresden sowie den Sieg des Teams Sachsen. Motivation brachten weiterhin die vier Siege in Südtirol im Januar, wobei sie zudem einen Bahnrekord über 1500 Meter aufstellte.

Aber nach der Saison ist vor der Saison: Sechs bis zehn Mal Training pro Woche, etwas Freizeit über Ostern. Falls es einen Sommerurlaub gibt, stehen da Bergwandern und Radfahren auf dem Programm. Eventuell nimmt sie stattdessen an einem Trainingslager teil, um wieder an die holländische Konkurrenz heranzurücken und sich ein paar "Tricks" abzuschauen.