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Eine Stadt lebt die Musik

Tage der Chor- und Orchestermusik Gauck verleiht Stiftungs-Plaketten

In den letzten Tagen des Monats März avanciert Zwickau zur Musikhauptstadt Deutschlands. Dabei werden den Gästen verschiedene Facetten des Laienmuszierens präsentiert: Die Kammer- und Kinderchöre begeistern ebenso wie pfiffige Damen-Ensembles und die Akkordeon-, Blas-, Streich- und Zupforchester und viele weitere Formationen. Wer hat schon einmal ein Glockenspiel aus Meißner Porzellan gehört oder die größte Geige der Welt gesehen, die von drei Personen gespielt wird? Wer weiß schon, wie ein Hörspiel produziert wird? In Zwickau gibt es in den kommenden Tagen allerlei noch nicht so Bekanntes zu entdecken. Die Stadt an der Mulde erwartet rund 900 Männer und Frauen aus ganz Deutschland, die ihre musikalischen und gesanglichen Fähigkeiten präsentieren werden. Die "Tage der Chor- und Orchestermusik" stellt die Breite und Spitze der nichtprofessionellen Musik in Deutschland vor. Höhepunkt der Musiktage wird der Festakt 11 Uhr mit der Verleihung der gestifteten Zelter- und die Pro Musica-Plakette an zwei ausgewählte Klangkörper Deutschlands durch Bundespräsident Joachim Gauck am 30. März in der "Neuen Welt" sein. Die Musiktage selbst beginnen bereits am 28. März, 20 Uhr, mit dem Auftaktkonzert des Westsächsischen Gospelprojekts in der Moritzkirche. Am folgenden Tag rückt ab 19.15 Uhr die "Nacht der Musik" in den Mittelpunkt. Von der Aula der Westsächsischen Hochschule Zwickau und der Bibliothek der WHZ über das Brauhaus Zwickau und dem Dom St. Marien bis hin zur Galerie am Domhof und dem Gasthaus "Paula Zwickau" selbst in der Historischen Straßenbahn und vielen anderen Standorten der Stadt wird musiziert. msz