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Einen Platz runter statt einen hinauf

Motorsport Jörg Haustein musste Saison vorzeitig beenden

Woltersdorf. 

Woltersdorf. Trotz aller Corona-bedingten Widrigkeiten begrüßte der MC Woltersdorf am vergangenen Wochenende die deutsche Enduro Elite zu seinem nun schon "42. Novemberpokal". Dieser stand in und um Rüdersdorf am östlichen Stadtrand von Berlin ganz im Zeichen des Finales der Internationalen Deutschen Enduro Meisterschaft (DEM).

Bei den beiden gleichwertigen Fahrtagen fünf und sechs der erst im September begonnen Kompakt-Saison wartete nach zuletzt vornehmlich sandigem Untergrund endlich Enduro-typisches Gelände auf die Teilnehmer, was den sächsischen und vor allem erzgebirgischen Fahrern in die Karten spielen sollte. So auch Jörg Haustein, der in Zschopau geboren und dort auch aufgewachsen ist. Ende des letzten Jahrzehntes ließ sich der heute 33-Jährige in Mülsen häuslich nieder und reiste mit der Zielstellung nach Rüdersdorf, seinen fünften Tabellenrang in der kleinsten Hubraumklasse E1 (bis 250 ccm Viertakt) um zumindest noch eine Position zu verbessern. Doch es kam anders. Schon beim vorangegangenen DEM-Lauf fühlte sich Jörg Haustein kraftlos. Am Samstag in Rüdersdorf quälte er sich wieder über den Tag und belegte dabei sogar den vierten Rang in seiner Hubraumkategorie. Am finalen Fahrtag wurde es ihm gleich in der ersten Wertungsprüfung mehrfach schwarz vor Augen, sodass er anhalten musste. Daraufhin stellte er sein Motorrad vorsichtshalber ab und fiel dadurch in der Abschlusstabelle auf Rang sechs zurück. Nach seiner Rückkehr begab er sich zu Untersuchungen in ärztliche Behandlung.