• Corona-News
  • Sachsen
  • Chemnitz
  • Erzgebirge
  • Mittelsachsen
  • Vogtland
  • Westsachsen

Einladung zum beschwingten Essen

Theater Gelungenes Puppenstück vorgestellt

Quietschgrün - so sieht der etwas altkluge und ganz zuckersüße Monster-Junge Happs aus. Seine Schwester Mampf ist ein pinkfarbenes, baby-speckiges, fast kugelrundes Monster-Mädchen. Beide Puppen wurden von der Ausstatterin Jasmin Gehrandt für die Geschichte "Mampf und Happs" der Regisseurin Hanni-Isabell Barfuss extra so gebaut, dass in ihrem Inneren eine Unmenge von Lebensmitteln verschwinden kann - zum großen Staunen der kleinen und großen Zuschauer. Denn in der neuesten Inszenierung des Theaters Plauen-Zwickau für die Allerkleinsten nimmt das Publikum Teil an einem lustigen Abendessen bei Familie Mampf und taucht dabei in eine bunte Welt rund um Lebensmittel ein. Dabei wird gezankt, gequengelt, gespielt, gelobt, gemault, getobt, liebgehabt und - gegessen. "Das war die große Herausforderung beim Puppenbau", sagt Jasmin Gehrandt, die schon die Inszenierungen "Herr Eichhorn und der erste Schnee" und "Das tapfere Schneiderlein" für das hiesige Puppentheater ausgestattet hat. Meisterhaft geführt wurden die beiden Puppen von Claudia Acker und Tobias Eisenkrämer. Sie spielen dazu noch Mama Mampf und Papa Mampf, die zu den Klängen des Donauwalzers von Johann Strauss den Abendbrottisch decken.

Käse, Wurst, Paprika, Möhren - die Kinder benannten, was aufgetafelt wurde und wenige Augenblicke später im Schlund der kleinen Monster verschwand - und hatten ein monstermäßiges Vergnügen von der ersten bis zur letzten Minute der halbstündigen Vorstellung.



Prospekte