Einsatz in der Tischlerei

Übung Fraureuths Ortsfeuerwehren müssen ins Gewerbegebiet

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Die Fraureuther Ortsfeuerwehren übten im Beiersdorfer Gewerbegebiet. Foto: Thomas Michel

Beiersdorf. Für Geschäftsführer Kay Oertel ist der Kontakt mit der Feuerwehr auf dem Areal seines Möbelunternehmens im Beiersdorfer Gewerbegebiet alles andere als neu. Schließlich mussten die Kameraden vor einiger Zeit im älteren Teil des Betriebes das Feuer in einem Späneturm löschen.

Als die Brandschützer am Mittwochabend anrückten - sie waren wegen einer Verpuffung in der Lackiererei der Tischlerei alarmiert worden - war es lediglich eine so genannte Einsatzübung. Gemeindewehrleiter Jan Blechschmidt und sein Stellvertreter Robert Jakob nahmen die eintreffenden Löschfahrzeuge in Empfang und wiesen ihnen ihre Bereiche zu. "Insgesamt waren 61 Frauen und Männer im Einsatz, die mit neun Fahrzeugen angerückt kamen", sagte Letzterer.

Alles hat richtliniengemäß geklappt

Und die Kameraden hielten sich nicht lange bei der Vorrede auf. Ein Angriffstrupp aus Ruppertsgrün bereitete sich auf der östlichen Seite der betroffenen Produktionshalle auf den Einsatz vor, parallel dazu kümmerte sich die Beiersdorfer Feuerwehr um den Aufbau der Löschwasserversorgung. Hier stand auch die Drehleiter aus Werdau, über die mit Wasser das Hallendach vorsorglich gekühlt wurde. Von der anderen Seite bereiteten sich vor allem die Feuerwehren aus Neumark und Gospersgrün ihren Angriff vor.

Der Angriffstrupps aus Ruppertsgrün und Fraureuth fanden in der zum Teil künstlich verqualmten Halle schnell die beiden verletzten Personen, so dass der Hauptteil der Übung mit sechs Feuerwehren bereits nach etwas mehr als 30 Minuten abgeschlossen war.