Eintauchen in Merino-Wolle

Finale Sonderschau ist letztmals zu sehen

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Die aktuelle Sonderschau ist nur noch an diesem Wochenende zu sehen. Foto: A.Büchner

Limbach-Oberfrohna. Wer die aktuelle Sonderschau im Esche-Museum noch nicht gesehen hat, muss sich beeilen: Nur noch an diesem Wochenende sind die Bilder von Barbara Haubold aus Mülsen ausgestellt. "WoolArt" nennt die Hobby-Künstlerin ihre Arbeiten, bei denen sie seit 2009 gekämmte Merinowolle zu stimmungsvollen Bildern legt und in Bilderrahmen fixiert.

"Damit fängt Frau Haubold besondere Momente ein, mal in kräftigen, mal in zarten Farben", heißt es aus dem Museum. Manche Bilder wirken wie mit Kreide, andere wie mit Aquarell gemalt. Schafwolle ist ein traditioneller textiler Rohstoff. Die besonders feine Merinowolle wird in Sachsen erst seit dem 18. Jahrhundert verarbeitet und war auch einst für die Strumpfwirkerei von großer Bedeutung. Neben den WoolArt-Bildern ist in der Ausstellung Wissenswertes zum Thema Wolle zu erfahren. Geöffnet ist an beiden Tagen von 14 bis 17 Uhr, die Dauerausstellung ist natürlich auch zu besichtigen. Während der letzten zwei Monate hatte es Workshops zum Ausstellungsthema gegeben, die so gut angekommen waren, dass sie im Laufe des Jahres noch einmal wiederholt werden sollen. Nach einer Umbauphase werden ab dem 1. März einzelne ausgewählte Museumsobjekte präsentiert, die sonst im Museumsdepot aufbewahrt werden. Unter anderem wird die Fahne der Limbacher Strumpfwirker-Innung von 1798 ausgestellt, die im Jahr 2018 mit Fördermitteln der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen aufwändig restauriert wurde.