Eisparty bei frostigen Temperaturen

Heimatverein Werdauer nutzen das kalte Wetter für eine Fete

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Auf dem Teich am Bürgerpark im Landwehrgrund wurde am Sonntag auch Eishockey gespielt. Foto: Thomas Michel

Werdau. Klaus-Peter Hampel und seine Mitstreiter vom Heimatverein "Landwehrgrund" in Werdau-West haben vor allem am Wochenende die Stärke des Eises auf dem Teich oberhalb des Bürgerparks mehrfach gemessen. Schließlich wollte der Verein die frostigen Temperaturen nutzen und wieder eine Eisparty veranstalten.

"Bis auf zweimal, haben wir so eine Fete schon sechsmal durchgeführt", sagte der Vereinschef, dem das Ganze am Samstag noch etwas zu heikel war und die Party kurzerhand auf Sonntag verlegte. "Am Samstag waren zwar auch schon Leute auf dem Teich, aber das war dann eher eine private Geschichte", meinte der Werdauer. Am Sonntagmittag wies der Eispanzer eine Stärke zwischen 12 und 20 Zentimetern auf, so dass der Party nichts mehr im Wege stand.

Eisparty war gut besucht

Schon vor dem offiziellen Start tummelten sich Dutzende Schaulustige am und auf dem Eis, wo auch zwei gebrauchte Eishockeytore standen, so dass sich schnell einige Fans dieser Sportart zu einem kleinen Match fanden. "Das ist richtig gut, dass trotz der tiefen Temperaturen viele Besucher herausgekommen sind", freute sich Klaus-Peter Hampel, während Yen Phuong Ha Thi mit ihrer jüngeren Schwester Mymy das unebene Natureis in Sachen Eiskunstlauf testete und einige Pirouetten versuchte.

"Ich trainiere in Leipzig Eiskunstlauf, mein Zuhause ist aber Werdau. Und solche Events sind einfach toll", meinte die 21-Jährige, welche sich allerdings nicht verletzen wollte und dann doch keine spektakulären Sprünge zeigte.

Die Mehrzahl der Eisparty-Besucher zog es allerdings vor, vom sicheren Geläuf des Bürgerparks aus dem Treiben auf dem Eis zuzuschauen. Am Pavillon hatten derweil der Werdauer Rostermann René Keller und der Verein Versorgungsstände aufgebaut, wo es genügend verschiedene "Mittel" für die "persönliche innere Wärme" gab.