Eispiraten-Chef ist für alle Eventualitäten gerüstet

Eishockey Ryan Nie soll am Freitag oder Samstag eintreffen

Crimmitschau. 

Crimmitschau.Die Verantwortlichen des Eishockey-Zweitligisten Eispiraten Crimmitschau haben zwei unterschiedliche Pläne in der Schublade liegen. Erstens: Wenn sie die Serie gegen die Kassel Huskies gewinnen, geht die Saison in die Verlängerung. Zweitens: Falls es gegen den Gegner aus Hessen zwei Niederlagen gibt, beginnt für die Eispiraten vielleicht schon am Sonntag oder am Dienstag die (zeitige) Sommerpause. Dann müssten Flüge für die Profis gebucht und eine Saisonabschlussveranstaltung vorbereitet werden.

Vorzeitiges Saisonende? Nicht bei den Eispiraten!

"Wir müssen für beide Varianten gewappnet sein", sagt Eispiraten-Geschäftsführer Jörg Buschmann. Er macht kein Geheimnis, dass die Westsachsen lieber auf Kassel als auf Heilbronn treffen. "Die Huskies sind mein Wunschgegner", sagt Buschmann, der am Sonntag auch mit einem gut gefüllten Gäste-Fanblock im Kunsteisstadion im Sahnpark rechnet.

Dann soll möglicherweise auch schon Torhüter Ryan Nie, der für den Notfall mit einem Vertrag ausgestattet wurde, das Duell im Kunsteisstadion verfolgen. Seine Anreise wird vorbereitet. "Wir gehen davon aus, dass er am Freitag oder am Samstag in Crimmitschau eintrifft", sagt Buschmann. Das ist auch als klares Signal zu verstehen: Die Eispiraten denken noch nicht an ein vorzeitiges Saisonende.