Eispiraten erkämpfen sich Heimsieg

Eishockey Fünf verschiedene Spieler sorgen für die Tore

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Die Eispiraten-Profis jubeln nach dem Sieg gegen Freiburg. Foto: Andreas Kretschel

Crimmitschau. Der Auftritt macht Lust auf mehr: In einer packenden Partie haben die Eispiraten Crimmitschau am Sonntag einen 5:3 (0:2,3:1,2:0)-Heimsieg gegen die Wölfe Freiburg gefeiert.

Damit nehmen die Puckjäger aus der Stadt an der Pleiße weiter den siebenten Platz in der Tabelle der Deutschen Eishockey Liga 2 (DEL 2) ein. Vor den 1645 Zuschauern gerieten die Gastgeber im ersten Drittel mit 0:2 in Rückstand. Torhüter Olivier Roy griff zweimal daneben. Die Eispiraten-Versuche landeten dagegen nur an Pfosten und Latte.

Nach dem Rückstand startet die Aufholjagd

Im zweiten Abschnitt startete Crimmitschau eine Aufholjagd: Patrick Pohl (22.) und Robbie Czarnik (33.) sorgten für den Ausgleich. Nach der erneuten Gäste-Führung bugsierte Bernhard Keil die Scheibe zum 3:3 über die Linie (38.).

Im letzten Drittel startete die Mannschaft um Kapitän André Schietzold ein Offensiv-Feuerwerk. Nun rollte Angriff auf Angriff in Richtung des Wölfe-Kastens. Freiburg handelte sich in der Schlussphase auch deutlich mehr Strafzeiten ein.

Schließlich der verdiente Sieg

Das kräfteraubende Anrennen wurde in der 56. Minute belohnt: Im Powerplay sah Jordan Knackstedt den freistehenden Ossi Saarinen. Der Finne traf mit einer Direktabnahme und verwandelte den Sahnpark in ein Tollhaus.

Später sorgte Jordan Knackstedt noch mit einem Schuss ins leere Tor für den Endstand (60.). Damit gaben die Eispiraten sofort eine Antwort auf die 3:7 (1:1,1:5,1:1)-Pleite am Freitagabend auswärts beim Spitzenreiter Steelers Bietigheim-Bissingen.

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel

Nun wird der Blick auf die nächsten Aufgaben gerichtet: Am Freitag (ab 20 Uhr) kommt es zum Derby gegen die Bayreuth Tigers. Danach steht am Sonntag (ab 18.30 Uhr) die Partie bei den Tower Stars Ravensburg auf dem Programm. Die beiden Gegner stehen in der Tabelle hinter den Eispiraten. Bayreuth nimmt den achten Platz ein. Ravensburg folgt an neunter Position.

Bei den Westsachsen soll sich die Personalsituation entspannen. Verteidiger Ole Olleff und Stürmer Maurice Keil steigen wieder ins Training ein. Dagegen ist offen, ob Dominic Walsh und Will Weber zurückkehren. Das Duo klagt immer noch über Leistenprobleme.