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Eispiraten-Goalie Ilya Andryukhov denkt nach Unfall nicht ans Aufhören

Eishockey Keeper bleiben dreimal ohne Gegentor

Crimmitschau. 

Crimmitschau. Wechselhafte Leistungen haben die Torhüter des Eishockey-Zweitligisten Eispiraten Crimmitschau in der abgelaufenen Saison gezeigt. Ilya Andryukhov, der erst im Januar verpflichtet wurde, kam in 14 Einsätzen auf zwei Shutouts und eine Fangquote von 91,44 Prozent. Michael Bitzer stand 29 Mal zwischen den Pfosten - mit einem Shutout und einer Fangquote von 89,72 Prozent. Mark Arnsperger erhielt zehn Einsätze. Der 21-Jährige beendete die Saison mit einer Fangquote von 86,61 Prozent.

Goalie ist nach schwerem Unfall noch im Krankenhaus

Während sich Michael Bitzer und Mark Arnsperger bereits in die Sommerpause verabschieden konnten, hält sich Ilya Andryukhov nach einem schweren Autounfall noch im Heinrich-Braun-Klinikum in Zwickau auf. "Ich werde hier im Krankenhaus gut versorgt und bin dankbar für die Professionalität der Ärzte. Mir geht es soweit also ganz gut", sagt Andryukhov, der sich nach zwei großen Operationen an Bein und Knie langsam auf dem Wege der Besserung befindet. "Ich denke im Moment nur an eine vollständige Genesung und hoffe, dass ich meine Fans in der kommenden Saison wieder mit meinem Spiel erfreuen kann", sagt der 30-Jährige, für welchem sich die Frage nach einem möglichen Karriereende gar nicht stellt: "Ich blicke erhobenen Hauptes in die Zukunft.

Reha-Ort ist noch offen

Wo und wann ich meine Karriere fortsetzen werde, hängt aber davon ab, wie ich mich fühle". Dabei bleibt abzuwarten, wie die Rehabilitation des Torhüters verläuft. Wo diese stattfindet, ist im Moment auch noch unklar. "Wir wissen noch nicht, ob Ilya seine Reha hier in Crimmitschau, bei seiner Mutter in Köln oder aber in Russland absolviert", sagt Eispiraten-Geschäftsführer Jörg Buschmann, der mit seinem Schützling stets im engen Austausch steht.



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