Eispiraten suchen weiter nach Kontinuität

Eishockey Am Freitag steht das Sachsenderby gegen Dresden auf dem Programm

Die Eispiraten Crimmitschau müssen am Wochenende zwei Spiele bestreiten. Dabei befinden sich die Schützlinge von Trainer Chris Lee nach wechselhaften Leistungen auf der Suche nach Konstanz. Am Freitag (ab 20 Uhr) steht das Sachsenderby gegen die Eislöwen Dresden auf dem Programm. Die Gäste aus der sächsischen Landeshauptstadt haben mit Max Campbell und Harrison Reed zwei Ex-Eispiraten in der Abteilung "Attacke". Sie stehen momentan auf dem siebenten Platz. Am Sonntag (ab 18.30 Uhr) folgt ein Auswärtsspiel in Oberschwaben. Dann treten die Eispiraten beim Tabellendritten Tower Stars Ravensburg an. In den beiden Partien müssen die Sahnpark-Puckjäger auf Valerij Guts, Erik Gollenbeck und Jakub Körner verzichten. Zudem steht ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Martin Heinisch, der im Auswärtsspiel in Bremerhaven nach einem harten Check wieder über Schwindelgefühl und Übelkeit geklagt hat.

Zuletzt haben sich die Eispiraten-Profis mit zwei unterschiedlichen Gesichtern präsentiert. Am Sonntag gab es gegen das Schlusslicht Heilbronner Falken eine unnötige 2:3 (0:1,2:2,0:0)-Niederlage. Crimmitschau kam vor den 1500 Zuschauern nur in Überzahl zu Toren: Matt Foy gelang im doppelten Powerplay der 1:1-Ausgleich und André Schietzold traf mit einem Schlagschuss von der blauen Linie zur 2:1-Führung. Im weiteren Spielverlauf konnten die Falken aber die Abwehrfehler des Eispiraten-Teams bestrafen und den knappen Vorsprung verteidigen. Am Freitag mussten sich die Crimmitschauer im Auswärtsspiel beim Spitzenreiter Fischtown Pinguins Bremerhaven dagegen erst in der Verlängerung mit 5:6 (2:2,0:1,3:2,0:1) geschlagen geben. Dabei sicherten Bernhard Keil und Ty Wishart mit ihren Toren in der Schlussminute wenigstens einen Punkt. "Die Aufholjagd, die wir gezeigt haben, sagt viel über den Zustand und das Herz meiner Mannschaft", sagt Chris Lee, der sich über vier Tore in Überzahl freuen konnte.