Eispiraten verlieren Spiele gegen Hessen-Teams

Eishockey Trainer findet nach Niederlagen klare Worte

Crimmitschau. 

Die Eispiraten Crimmitschau haben sich (wieder einmal) einige "Schlafeinlagen" geleistet. Sie waren bei der 1:4-Heimpleite gegen die Kassel Huskies in der Anfangsphase gedanklich noch in der Kabine. Bei der 3:8-Niederlage auswärts beim EC Bad Nauheim verweigerten die Westsachsen in der Schlussphase die Arbeit. Die Akteure um Kapitän Adran Grygiel kassierten vier Gegentreffer innerhalb von elf Minuten. Für die Mannschaft aus Crimmitschau trugen sich am Wochenende vier verschiedene Akteure in die Torschützenliste ein: Patrick Pohl, Dominic Walsh, Austin Fyten und Mitch Wahl.

Zu viele individuelle Fehler

"Wir sind schlecht gestartet. Vor dem ersten Gegentreffer gab es drei individuelle Fehler. Das darf nicht passieren. Wir haben im ersten Drittel das Spiel verloren, da zu wenig gemacht. Nach dem 0:2-Rückstand war es sehr schwer", sagte Trainer Daniel Naud nach der Pleite gegen Kassel. In der Partie gegen den Spitzenreiter stellte er vor den 1932 Zuschauern zumindest eine kleine Steigerung fest: "Das zweite und dritte Drittel war besser. Wir müssen aber von Beginn an hellwach sein."

Schiffbruch in der Schlussphase der Partie.

Zwei Tage später in Bad Nauheim zeigte das Naud-Team im ersten und im zweiten Drittel fast ein Spiel auf Augenhöhe. In der Schlussphase erlitt das Team aber einen Schiffbruch. "Das war in den letzten zehn Minuten ein Zusammenbruch, der nicht passieren darf. So etwas passiert, wenn zu viele Spieler nur auf die eigenen Scorerpunkte und nicht auf die Punkte, die eine Mannschaft für einen Sieg erhalten kann, schaut", ärgerte sich Daniel Naud, der am Wochenende erstmals den deutsch-amerikanischen Neuzugang Mitch Wahl auf das Eis schicken konnte. Der 29-Jährige wird vom DEL-Kooperationspartner aus Bremerhaven ausgeliehen.