Eisschnelläuferin blickt zurück

Fazit Trotz durchwachsener Saison: Nachwuchs-Olympiakader ruft

Limbach-Oberfrohna. 

Limbach-Oberfrohna. Wintersport ist seit Anfang des Monats erstmal Geschichte. Auch für Emelie Vogelsang gibt es nun die Möglichkeit, die vergangenen Wochen noch einmal zu bilanzieren: "Am Ende der Saison gab es einen schönen Ausklang: Die Jury des Stadtsportbundes Chemnitz hat sie zur Nachwuchssportlerin des Jahres 2018 gewählt", informierte die Familie der Pleißaerin.

Dabei verlief die Saison eher wechselhaft. Nach dem guten Junior-Cup in Inzell, wo sie einen neuen deutschen Rekord im Sprintmehrkampf aufstellte, wurde sie auch souverän Sachsenmeisterin im Mehrkampf und in der Teamverfolgung - gemeinsam mit ihren Vereinskameradinnen vom Eisschnelllaufclub Chemnitz. Beim Länderkampf Niederlande/Norwegen/Deutschland reichte es am Ende zu Platz 6.

In Heerenveen knapp am Treppchen vorbei

Besser lief es zu den deutschen Meisterschaften: Durch einen klaren Sieg in neuer Bestzeit über 1500 Meter standen die Chancen gut - am Ende fehlten 17 tausendstel Sekunden am Meistertitel im Vierkampf. Trotzdem hatte sie die Nominierung für das Vikingrace, die inoffizielle Europameisterschaft der Junioren, erreicht. Im legendären Thialf in Heerenveen im Mutterland des Eisschnelllaufsports verfehlte Emelie bei ihrer vierten Teilnahme über 1000 Meter Bronze ganz knapp. Über 1500 Meter wurde sie Fünfte. Vor ihr waren nur Holländerinnen platziert, denn die dürfen in jeder Altersklasse acht Sportler aufstellen (andere Länder nur zwei). Nach wenigen Tagen Freizeit ist Emelie nun schon in das Training für die neue Saison gestartet. Die Herausforderung: Sie wurde in den Nachwuchs-Olympiakader Sachsen berufen.