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Westsachsen

Enderlein wurde im Hochsommer Herbstmeister

Motorsport Sieg und Platz drei in Schleiz

Schleiz. 

Schleiz. Der dritte von sechs Läufen zur IDM - Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft war auch am vergangenen Wochenende das Saison-Highlight und gleichzeitig quasi das Heimrennen der Racer vom Sachsenring. In der Klasse Supersport 600 war Max Enderlein mit hauchdünnem Vorsprung als Gesamtführender nach Ostthüringen gereist und konnte mit einem Sieg im ersten und einem dritten Platz im zweiten Rennen seinen Vorsprung auf nun 34 Punkte deutlich ausbauen. Dabei war für den vierfachen Saisonsieger sogar noch mehr drin, doch "... im zweiten Rennen habe ich mich etwas verpokert. Ich habe mich an der zweiten Stelle aufgehalten und die Gruppe hinter uns vergessen. Kurz vor Rennende habe ich noch ein Überholmanöver kassiert, welches ich nicht mehr kontern konnte", so der 21-jährige Hohenstein-Ernstthaler nach der schweißtreibenden Angelegenheit.

Moritz Jenkner ebenfalls stark

In den gleichen Rennen, jedoch mit separater Wertung für die hängengelassenen Ex-Yamaha-Cuppies, war der vier Jahre jüngere Moritz Jenkner mit von der Partie. Der immer stärker werdende Rennfahrersohn, ebenfalls aus Hohenstein-Ernstthal, schlug sich auf der schwierigen Naturrennstrecke im gesamten Feld mit zwei Top-10-Platzierungen prächtig und erzielte in der sogenannten Superstock 600 einen Sieg und einen zweiten Platz.

Nur einen Podestplatz schaffte der 20-jährige Maximilian Kappler in den beiden Rennen der Klasse Supersport 300. Sonst in der gleichen Kategorie in der Weltmeisterschaft unterwegs, sollte der neuerliche IDM-Gaststart nach zuletzt etwas unglücklich verlaufenen Rennen in der WM Selbstvertrauen zurückbringen, was mit einem zweiten und einem vierten Platz nur bedingt gelang. "Aber wir können unsere Arbeit auf diesem Weg fortsetzen", meinte der Rennfloh aus Oberlungwitz anschließend.



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