Endlich eine Kegelbahn für Kirchberg

Freizeit Kegel-Fans müssen nicht mehr nach Zwickau fahren

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Betreiber Ronny Preiß (2.v.re.), Bürgermeisterin Dorothee Obst (2.v.li.) und zwei Profikegler werfen die erste Kugel. Foto: Nicole Schwalbe

Kirchberg. Exakt 389 Tage dauerte die Fertigstellung des Anbaus an die "Pohlteichschänke" und die damit verbundene Errichtung der Kegelbahn. Die Baukosten von 1,2 Millionen Euro konnten dabei nicht eingehalten werden.

Das Außengelände ziert noch ein üppiger Berg imposanter Steine, die nun darauf warten, als Ziersteine das Grundstück am Pohlteich zu verschönern.

Vor exakt 33 Jahren hatte das Ehepaar Ines und Frank Preiß die Pohlteichschänke übernommen. Mittlerweile ist die Gaststätte ein beliebtes Ausflugsziel, welches sogar mit Spielplatz, Ziegen, Pferden, Hasen und Tauben aufwarten kann, ganz zur Freude der Kinder.

Vor vier Jahren spross die Idee

"Vor vier Jahren kam unsere Bürgermeisterin auf uns zu und fragte uns, ob wir uns vorstellen könnten, hier eine Kegelbahn zu bauen", erzählt der Sohn, Ronny Preiß, der das Unternehmen jetzt leitet. "Kegeln ohne Gastronomie hat in meinen Augen wenig Chancen, darum sind wir froh, dass Familie Preiß ein so großes Projekt gewagt hat", so Bürgermeisterin Dorothee Obst und bedankte sich bei den Stadträten, die die Verwirklichung unterstützt haben.

"Natürlich hoffen wir jetzt, dass die zwei Vereine nun Erfolge einfahren werden", fügt Obst hinzu. "Wir kämpfen seit Jahren, dass wir eine Kegelbahn in Kirchberg bekommen, nun hat es endlich geklappt", bedankt sich Uwe Koberlein vom Kirchberger Kegelverein.

Für ihn, seine Vereinskameraden und den zweiten Kegelverein ESV Lok Kirchberg bedeutet die Errichtung der Kegelbahn vor Ort keine endlosen Fahrten mehr zum Training in Zwickau und Umgebung. Der Kirchberger Kegelverein trainiert mittwochs ab 16, Lok dienstags ab 16 Uhr. "Freizeitkegler können in dieser Zeit gerne dazustoßen", sagt Lutz Scheithauer von ESV Lok. "Es können aber auch andere Zeiten abgesprochen werden."