Endlich! Schnelleres Internet in Limbach ab Mitte September

Breitbandausbau Verschiedene Gründe sorgten für Verzögerungen

Limbach-Oberfrohna. 

Limbach-Oberfrohna. Es sei ein deutlicher Sprung in der Qualität, der ab Mitte September im Bereich des Breitbandausbaus in Limbach-Oberfrohna für die Bürger spürbar werde, sagte Oberbürgermeister Jesko Vogel in dieser Woche im Gespräch mit Verantwortlichen der Deutschen Telekom. "Wir sind hier im Endspurt", betonte Sven Lopau, der Projektleiter im Bereich Technik. Der Plan sieht vor, dass ab Mitte September 11.000 Haushalte mit einem bis zu 250 Megabit pro Sekunde schnellem Internet versorgt sind.

Neue Technik schafft Profite

Dazu werden derzeit insgesamt 45 Verteilerkästen im Stadtgebiet mit der neuen Super-Vectoring-Technik versehen. Die Kästen sind untereinander mit Glasfaserkabel verbunden. Zu den einzelnen Haushalten werden Verbindungen mit bereits vorhandenen Kupferkabeln geführt.

Insgesamt hat die Telekom in Deutschland in den letzten Jahren nach eigenen Angaben 500.000 Kilometer Glasfaserkabel verlegt. Von der neuen Technologie, die damit genutzt werden kann, profitieren aber nicht nur die Telekom-Kunden.

"Auch andere Anbieter können auf das neue Netz zugreifen", sagte Hendrik König, Regionalmanager Sachsen. Die Anbieter müssten der Telekom eine Gebühr zahlen. Für Verbraucher lohnt es also, ab Mitte September die Tarife zu vergleichen. Und auch wer schon Telekom-Kunde ist, müsse sich im Herbst aktiv an das Unternehmen wenden, wenn er von der neuen Technologie Gebrauch machen möchte.

Probleme im Bau sorgten für Verzögerung

Ursprünglich war geplant, bereits Ende 2018 Limbach-Oberfrohna mit schnellerem Internet auszustatten. Projektleiter Sven Lopau nannte mehrere Gründe für die Verzögerung: Zum einen seien die Leerrohre unter den Straßen, durch die die Telekom die Glasfaserkabel legt, in keinem guten Zustand gewesen. Daraus folgten erweiterte Tiefbaumaßnahmen, für die es schwer war, die richtige Firma zu finden.