Enduro: ein Sport, den man sich leisten kann

Motorsport Kevin Krumbholz stammt aus dem Sachsenring-Umfeld

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Enduro-Fahrer Kevin Krumbholz Foto: Thorsten Horn

Oberlungwitz. Der Name Max Kappler in Verbindung mit dessen Wohnort Oberlungwitz ist weit über die Kreisgrenze hinaus ziemlich bekannt. Doch die Strumpfstadt hat noch einen weiteren Motorsportler zu bieten.

Kevin Krumbholz heißt der junge Mann, der sich allerdings, für einen unmittelbar am Sachsenring aufgewachsenen Menschen eher untypisch, dem Enduro-Sport verschrieben hat.

"Natürlich bin auch ich seit meiner Kindheit mit dem Sachsenring aufgewachsen und vom Motorradrennsport auf der Straße begeistert. Durch ein paar Kumpels aus der Peniger und Rochlitzer Ecke bin ich aber irgendwann auf Enduro aufmerksam geworden und war davon ebenso fasziniert", so der 26-jährige Zerspanungsmechaniker.

Genügen Strecken in der Region

Und weiter: "Es ist hinlänglich bekannt, dass der Straßenrennsport sehr teuer ist. Außerdem sind die Trainingsmöglichkeiten sehr begrenzt und mit weiten Reisen verbunden. Beim Enduro ist das etwas anders. Es gibt im näheren Umkreis einige Motocross-Strecken und Areale, wo man Enduro trainieren kann. Mir macht es jedenfalls Spaß."

Nachdem Kevin Krumbholz im vorigen Jahr als Gesamtelfter in seiner Klasse E1B des Deutschen Enduro Cups die Top 10 knapp verpasst hatte, wollte er diese Marke nun 2017 knacken. Beim Saisonauftakt in Uelsen an der deutsch-niederländischen Grenze sprangen dann im für diese Region typischen Tiefsand zwei 15. Plätze heraus.

"Das ist nicht mein bevorzugter Untergrund", kommentierte er danach. Bei seinem anschließenden Heimspiel im nordsächsischen Dahlen ereilte ihn dann ein Reifenschaden, sodass er sogar gänzlich ohne Punkte nach Hause fuhr. Vier Chancen, seine dadurch ungünstige Tabellensituation zu verbessern, hat Kevin Krumbholz in diesem Jahr noch.