Eröffnung der Notunterkunft verschiebt sich

Asylbewerber Johanniter übernehmen die Betreuung

Zwickau. 

Der Landkreis Zwickau hatte vor, den ehemaligen Baumarkt "Max Bahr" in der Lengenfelder Straße bereits zum 1. November als Notunterkunft nutzen zu können. Daraus wurde nichts. Die Vorbereitungen dauern noch an, erste Asylbewerber könnten hier im Dezember untergebracht werden. "Das Objekt wurde beräumt, die Haustechnik und der Brandschutz ertüchtigt und die Anschlüsse für die Sanitärcontainer gelegt", sagte Landkreis-Sprecherin Ilona Schilk. Am Donnerstag sollen Trennwände im Gebäude errichtet werden, danach kann die Unterkunft dem zukünftigen Betreiber, der Johanniter-Unfall-Hilfe, übergeben werden, so Schilk. Der Verband werde das Haus dann weiter zur Notunterkunft mit 346 Plätzen herrichten. Ein Vertrag sei unterdessen noch nicht unterzeichnet, stehe aber kurz bevor, wie es vom Regionalverband der Johanniter hieß. Bezugsfertig könne die Unterkunft voraussichtlich ab dem 1. Dezember sein. Für die Betreuung der Schutzsuchenden sollen ein Koordinator, mehrere Sozialpädagogen und Betreuer, aber auch Ehrenamtliche sorgen. Mit der Vollendung der Herberge am Westsachsenstadion hat der Landkreis Zwickau sein diesjähriges Soll fast erreicht, erklärte Ilona Schilk. Danach fehlten lediglich noch 300 Unterbringungsplätze.