Er hatte noch so viele Pläne

Erinnerung Oberfrohnaer brachte sich vielfältig ein

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Wolfgang Ziemert war bis an sein Lebensende voller Begeisterung für seine umfangreiche Sammlung. Foto: A. Büchner

Limbach-Oberfrohna. Ein unermüdliches Herz hat aufgehört zu schlagen: Am 20. September ist Wolfgang Ziemert nach schwerer Krankheit verstorben. Der gebürtige Oberfrohnaer war bis an sein Lebensende voller Tatendrang und hatte trotz seiner 77 Jahre unverändert viele Pläne. "Wolfgang Ziemert hat sich viele Jahre für die Bewahrung unserer Heimatgeschichte und den Aufbau des heutigen Esche-Museums eingesetzt", gedenkt OB Jesko Vogel des Verstorbenen.

"Auch nach dessen Eröffnung im Jahr 2011 war er als Mitglied des Fördervereins eine große Unterstützung und die von ihm gestaltete Sonderausstellungen sind sicher vielen noch in guter Erinnerung. Mein aufrichtiges Beileid gilt in diesen Tagen seiner Familie." Wann immer Aktionen oder Ausstellungen zum Thema Heimatgeschichte, im Rahmen der Vereinsarbeit oder seitens der Stadt aktiver Unterstützung bedurften, genügte ein "Hilferuf", und Wolfgang stand mit Herz und Hand bereit", erinnert sich Irmgard Eberth.

Die langjährige Vorsitzende des Museums-Fördervereins verweist zudem darauf, dass Ziemert Vorsitzender des örtlichen Heimatvereins gewesen war und wesentlichen Anteil am Zusammenschluss beider Vereine und der damit verbundenen Bündelung der Kräfte hatte.

Laut Eberth handelte der Verstorbene stets konsequent nach dem Leitspruch Limbach-Oberfrohnas: "Suchet der Stadt Bestes". Vereinsmitglied Marvin Müller hatte trotz seiner erst 17 Jahre eine enge Verbindung zu Wolfgang Ziemert: "Er war derjenige, der mich zur Heimatforschung gebracht hat und mich in diesem Bereich auch sehr unterstützt hat. Ich habe noch viel von ihm lernen können und dürfen."