Erfolgsserie des FSV Zwickau beendet

Fußball Zwickau verliert 2:1 gegen den SF Lotte

Zwickaus Toni Wachsmuth und Jonas Aquistapace hatten hinten Schwerstarbeit zu leisten. Foto: Ralph Koehler/propicture

Zwickau. Die Erfolgsserie der Zwickauer in der dritten Fußball-Liga ist gerissen. In Lotte ließen sich die Westsachsen am Ostersamstag zwei Treffer ins Nest legen und schenkten den Westfalen so die drei Punkte des Spiels.

Die Zwickauer starteten als die stärkere Mannschaft ins Spiel

Nach neun ungeschlagenen Spielen verlor die Mannschaft von Trainer Torsten Ziegner bei den Sportfreunden Lotte mit 1:2 (1:1). Nach einigen Minuten des Abtastens bestimmte Zwickau das Geschehen auf dem Spielfeld. Fast folgerichtig traf Patrick Göbel in der 18. Minute zur Führung der Muldestädter. Nach dem Zwickauer Führungstreffer hatten die Gäste das Spiel eigentlich unter Kontrolle und traten souverän auf und arbeiteten sich gute Chancen durch Jonas Nietfeld und erneut Göbel heraus. Umso überraschender der Ausgleich durch Dennis Engel kurz vor dem Pausenpfiff.

Nach dem Wiederbeginn stand die Abwehr von Lotte besser, allerdings auf Kosten der Offensive. Zwickau bemühte sich weiter, doch ein echtes Durchkommen gab es kaum noch. Beide Mannschaften bemühten sich um ein offensives Spiel, doch die Anstrengungen blieben überschaubar.

Ein überraschender Kopfball brachte die Niederlage

In der 82. Minute gab es dann eine kalte Dusche für die Zwickauer. Eine abgewehrte Ecke kam zu Moritz Heyer, der vor den 1893 Zuschauern, darunter etwa 400 Fans aus Sachsen, den aufsetzenden Ball über Brinkies zur 2:1 Führung einköpfte. Zwar warf Zwickau nun nochmals alles nach vorn, doch es reichte nicht mehr für einen weiteren Treffer.

Torsten Ziegner vom FSV sagte nach der Begegnung: "Über die ganzen 90 Minuten hatte Lotte mehr investiert. Das Team hat bewiesen, dass es gut Fußball spielen kann und war sehr laufstark. Mitte der ersten Halbzeit haben wir zwar das 1:0 geschossen, danach aber aufgehört, aktiv zu bleiben. Dann ist das Spiel gekippt. Uns wirft die Niederlage nicht um." msz