"Erika" ist wieder da

Eröffnung Neue Sonderschau im Esche-Museum Limbach-Oberfrohna

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Reinhold Schubert möchte für "Erika" Begeisterung wecken. Foto: A.Büchner

Limbach-Oberfrohna. Seit letztem Freitag kann man eine neue Sonderausstellung im Esche-Museum besichtigen. "Hinweg mit Tint' und Feder - mit Erika schreibt jeder" lautete einst der Slogan der Firma Seidel und Naumann aus Dresden, die die meisthergestellte Kleinschreibmaschine ab Beginn des 20. Jahrhunderts produzierte und die bis zur Wende in vielen DDR-Kleinbetrieben und noch mehr Haushalten intensiv genutzt wurde.

Reinhold Schubert ist der Hauptleihgeber für die neue Schau, dem es besondere Freude macht, sich bei seiner mittlerweile vierten Ausstellung erstmals ganz nur auf "Erika" konzentrieren zu können. "Die verschiedenen Modelle wurden über die Jahrzehnte 8,2 Millionen mal verkauft", weiß der Hartmannsdorfer zu berichten. "Die 'Erika' war von Anfang bis Ende durchnummeriert, sodass man stets genau einordnen kann, aus welcher Zeit das entsprechende Stück stammt."

Besucher des Museums können sich auf Schuberts ältestes Modell, die Nummer 20445, von 1916 freuen. Der Sammler ist begeistert, wie attraktiv seine Exponate in der Schau dargestellt werden und wie informativ auch die Aufsteller gestaltet sind. Die "Erika" in ihren Ausführungen ist bis Mitte Oktober täglich außer Montag von 13 bis 17 Uhr zu bewundern.