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Erster Wunsch: Investor für Zweiga-Gelände

Interview mit Bürgermeister Matthias Topitsch aus Fraureuth

Fraureuth. 

Der Start in das neue Jahr wird oft für einen Ausblick auf Projekte und Veranstaltungen genutzt. BLICK-Reporter Holger Frenzel hat zu diesen Themen mit Fraureuths Bürgermeister Matthias Topitsch (CDU) das folgende Gespräch geführt.

Welche großen Projekte sollen in diesem Jahr in Fraureuth umgesetzt werden?

Die Vorhaben lassen sich vom Umfang her nicht mit den Dingen, die im Vorjahr fertiggestellt werden konnten, vergleichen. Trotzdem: Wir können etliche wichtige Dinge in Angriff nehmen. Dazu gehören die Beräumung und der Beginn der Erschließung des Zweiga-Gelände. Dabei handelt es sich immerhin um ein 1,7-Millionen-Euro-Vorhaben. Zudem konzentrieren wir uns auf die Beseitigung der Hochwasserschäden. Bei diesem Thema haben wir noch einige Hürden zu überspringen.

Wo drückt in Fraureuth und in den Ortsteilen am meisten der Schuh?

Ganz klar: Die Beseitigung der Hochwasserschäden und die Verbesserung des Hochwasserschutzes. Dafür müssen wir im neuen Jahr aus meiner Sicht die meiste Kraft investieren.

Gibt es ein Ereignis, worauf Sie sich im neuen Jahr besonders freuen?

In Fraureuth und in den Ortsteilen gibt es viele Feierlichkeiten, die einen festen Platz im Veranstaltungskalender haben. Die Vereine und die Einrichtungen stellen viel auf die Beine - darüber freue ich mich als Bürgermeister. 2015 jährt sich dann zum 150. Mal die Gründung der Porzellanmanufaktur. Für diesen "Kracher" haben bereits die Vorbereitungen begonnen.

Wenn Sie einen Wunsch frei hätten: Welchen würden Sie sich für den Ort erfüllen?

Der größte Wunsch wäre, dass wir für das Zweiga-Gelände einen Investor finden, der sich in dem Bereich ansiedelt und damit auch neue Arbeitsplätze schafft.