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Ersterwähnung im Jahr 1238

Vielau. 

Nach bisherigen Überlieferungen soll Vielau gegen Ende des 12. Jahrhunderts gegründet worden sein. Die erste urkundliche Ersterwähnung findet man in Schriftstücken des Jahres 1238. Besiedelt wurde das Gebiet um Zwickau allerdings schon vor diesem Zeitpunkt von den Slawen. Den Überlieferungen nach wurden nach der Eroberung der Gebiete östlich von Elbe und Saale durch deutsche Feudalherren hessische, thüringische und fränkische Bauern ins Land gerufen, um das hier vorhandene riesige Waldgebiet zu roden und neue Siedlungen anzulegen. Die Arbeitsleistung der ersten Siedlerfamilien war eine Kulturtat ersten Ranges, denn es wurde in großem Umfang Siedlungs- und Ackerland geschaffen, welches den Grundstein für die weitere Entwicklung in dieser Region bildete. In die Zeit unmittelbar nach der Ortsgründung fällt die Anlage zweier Fluchtburgen. Reste der einen Fluchtburg sind in Gestalt des "Wohl" im Gelände des früheren Hammelhofes, heute Ortsteil Friedrichsgrün, vorhanden. Der Hammelhof war als "Oberes Vorwerk" des Vielauer Rittergutes schon sehr früh angelegt worden. Später entstand noch ein "Niederes Vorwerk" in Wilkau-Haßlau. Es wurde "Jägerhof" genannt. In seiner unmittelbaren Nähe wurde an der Mulde die Mahlmühle errichtet. Vielau wurde in der Folge von der zunehmenden Industrialisierung und den Steinkohlenbergbau in der Nachbargemeinde Reinsdorf und im Zwickauer Gebiet beeinflusst. msz/wike



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