Es geschieht am helllichten Tag

Sicherheit Einbrecher sind oft tagsüber am Werk, der Hauszugang muss gut gesichert sein

Treiben Einbrecher ihr Unwesen, während unbescholtene Bürger friedlich schlafen? Weit gefehlt: Die meisten Einbrüche geschehen nicht in dunkler Nacht, sondern am helllichten Tag, zwischen 12 und 20 Uhr, so die Kriminalstatistik. "Wenn die Bewohner außer Haus sind, gehen die Täter ungestört ans Werk. Oft haben sie dabei leichtes Spiel, da Fenster und Türen nicht ausreichend geschützt sind", berichtet Bauen-Wohnen-Experte Martin Schmidt vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Die Profis unter den Ganoven erkennen zielsicher die Schwachpunkte am Haus. Umso wichtiger ist es, den Schutz zu verstärken: Wenn Einbrecher nicht binnen kurzer Zeit ins Haus gelangen, ziehen sie meist unverrichteter Dinge weiter - schließlich erhöht jede Sekunde das Risiko, gefasst zu werden.

Schwachstellen beseitigen

Wer das Haus verlässt und die Fenster in Kippstellung belässt, lädt geradezu zum Einbruch ein. "Doch selbst ein ordnungsgemäß verschlossenes Fenster mit herkömmlicher Beschlagtechnik ist vom routinierten Ganoven mit einem Schraubenzieher in zehn Sekunden ausgehebelt", weiß Christoph Ruoff vom Hersteller Wirus Fenster. Der Experte empfiehlt, sowohl im Neubau als auch beim Austausch alter Fenster auf hohe Sicherheitsstandards zu achten. "Einbruchhemmende Beschläge und abschließbare Fenstergriffe mit Sperrmechanismen hindern Täter effektiv am Eindringen ins Haus", betont Ruoff. Was typische Schwachstellen im Haus sind, wie sich Eigentümer schützen können und was die Polizei empfiehlt, kann man beispielsweise unter sicherheit.wirus-fenster.de nachlesen.

Zertifizierte Sicherheit

Entscheidend ist dabei, dass die Fenster gemäß der Norm DIN EN 1627 von einem unabhängigen Institut geprüft und zertifiziert wurden. Kunststoff-Fenster von Wirus etwa sind bis zur Widerstandsklasse RC 3 gelistet.

Das bedeutet hohen Schutz gegen Aufbruchversuche, ob mit körperlicher Gewalt oder mit Hilfe verschiedener Werkzeuge wie Schraubendreher, Zange oder Stemmeisen. Nicht minder wichtig ist eine Haustür, die derselben Widerstandsklasse entspricht. Ein angenehmer Zusatzeffekt der heutigen Fenstertechnik: Neben dem hohen Einbruchschutz punkten die Modelle mit zeitgemäß guter Energieeffizienz und wirksamen Wärmedämm-Eigenschaften.

So bleiben die Einbrecher draußen - und die Wärme drinnen.