Es gibt keine andere Wahl

Fällungen Im Stadtpark von Limbach-Oberfrohna werden Bäume entfernt

Limbach-Oberfrohna. 

Limbach-Oberfrohna. Bis Ende Februar sind Fällarbeiten im Stadtpark geplant. Unter anderen werden 24 Fichten entfernt, an deren Standorten bei jedem größeren Sturm immer wieder Windwürfe und -brüche zu verzeichnen sind. "Und jeder Baum, der aus der Gruppe wegbricht, macht die restliche Gruppe instabiler. Das Risiko ist bei den zu erwartenden Stürmen, die immer heftiger werden, zu groß. Mittlerweile mussten wir zudem bei einigen Bäumen Borkenkäferbefall verzeichnen.

Witterungsbedingungen macht Bäumen zu schaffen

Wir haben gar keine andere Wahl mehr", begründete Stadtgärtnerin Katrin Kretzschmar die der Denkmalschutzbehörde bekannte Maßnahme. Zudem werden ein abgestorbener Berg-Ahorn, eine absterbende Birke und drei Stech-Fichten, welche vom Borkenkäfer befallen sind, durch eine Fachfirma entfernt. Das hat im Herbst eine externe Baumkontrolle im Stadtpark festgestellt. Das ebenfalls dabei festgestellte Totholz an den anderen Bäumen soll im Frühjahr entfernt werden. Falls es längeren Frost gibt, soll auch die Insel im Teich wieder etwas freigeschnitten werden. In den nächsten drei Jahren sind für den Stadtpark viele Aufwertungsmaßnahmen vorgesehen.

In diesem Zusammenhang ging Jesko Vogel auf den Baumbestand ein: "Dieser wurde einst so angelegt, dass man den Einwohnern Bäume verschiedener Herkunft näherbringen kann." Der Oberbürgermeister ist der Meinung, dass auch aus finanziellen Gründen zu DDR-Zeiten vor allem Fichten nachgepflanzt wurden.

Dass in den letzten Jahren immer wieder Bäume entnommen werden mussten, erklärt er auch damit: "Bei den letzten Stürmen hätte es sonst noch mehr Schäden gegeben." Im Park sind aktuell um die 750 Bäume in vielen verschiedenen Arten verzeichnet. Der OB wünscht sich, dass diese gerade von Schulen viel mehr in den Unterricht einbezogen werden.