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Es ist entschieden: Borberghaus wird weiter saniert

Ausflugsziel Stadt investiert erneut in ihr Wahrzeichen

Kirchberg. 

Kirchberg. Nachdem die Sanierung der Holzverschalung am verandaseitigen Giebel des Borberghauses bereits abgeschlossen werden konnte, will die Stadt Kirchberg jetzt auch die restliche Fassade in Schuss bringen lassen. Darüber hinaus soll nach dem Willen der Stadträte die Elektroinstallation erneuert und die Küche mit einer neuen Lüftung ausgestattet werden. Es ist nicht das erste Mal, dass die Stadt Geld in das Gelände auf der Spitze des Borberges investiert.

In der Vergangenheit wurden das Dach der Gaststätte und der Vorplatz in Schuss gebracht. Außerdem erhielt der Aussichtturm eine Verjüngungskur. Ulf Pörnig, der seit Februar 2008 Chef des Borgberghauses ist, freut sich über das Engagement der Stadt. "Es ist gut, dass das Haus jetzt schrittweise saniert wird. Ich höre immer wieder von den Gästen, wie beliebt der Borberg als Ausflugsziel ist. Lobenswert finde ich auch die Art und Weise der Ausführung der Bauarbeiten. Dadurch konnten wir den Gaststättenbetrieb während dieser Zeit aufrecht erhalten", sagte er.

Die Geschichte des Borberghauses

Das Borberghaus, eigentlich Anton-Günther-Berghaus, hat eine interessante Geschichte. Namenspatron Anton Günther (1876 - 1937) saß allerdings nie in der Gaststube. Das Haus wurde erst nach seinem Tod errichtet. Die zuvor dort befindlichen Holzbauten zur Bewirtung der Ausflügler konnten dem Zahn der Zeit auf Dauer nicht viel entgegensetzen. Nach langwierigen Verhandlungen mit der Stadt über einen 60 Jahre laufenden Erbbaupachtvertrag und der mühevollen Geldbeschaffung, vollzogen die Mitglieder des örtlichen Erzgebirgszweigvereines am 17. Juli 1938 den ersten Spatenstich für das neue Borbergheim. Am 21. Dezember wurde der Neubau feierliche eingeweiht und trägt seither offiziell den Namen Anton-Günther-Berghaus.



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