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Esche-Museum: Ab ins Wasser!

Sonderschau Bademode aus verschiedenen Jahrzehnten

Limbach-Oberfrohna. 

Limbach-Oberfrohna. Auch im Kleiderschrank kehrt jedes Jahr der Sommer ein. Zutage kommt luftig-leichte Bekleidung, die ihren Höhepunkt in Bademode für Strand und Freibad findet. "Heute selbstverständliche Stücke wie T-Shirts, Minirock, Bikini oder Badehosen haben nicht nur textiltechnisch eine lange Entwicklung hinter sich. Sie sahen früher zum Teil ganz anders aus", weiß Gabriele Pabstmann, Leiterin des Esche-Museums.

"Andererseits gibt es verblüffende Ähnlichkeiten im derzeitigen Retro-Look." Laut der Museumsleiterin stehen die aufregenden 1960er und 1970er Jahre im Zentrum der Ausstellung, die gestrickte und gewirkte Bademode und Sommerbekleidung zeigt. Sie verhieß auch damals sommerliches Freizeitvergnügen, spiegelt aber ebenso textile Innovationen und den Zeitgeschmack der Epoche.

Zu sehen gibt es Stücke aus Chemnitz, Hohenstein-Ernstthal und von Usedom

Viele dieser farbenfrohen Maschenwaren wurden in der Region Limbach-Oberfrohna und Westsachsen gefertigt - unter anderem auf Wirk-und Strickmaschinen, wie sie in den Räumen des Museums zu sehen sind. Auch sommerliche Textilien aus Malimo-Stoffen sind vielen Sonnenanbetern heute noch vertraut. In den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte der Einsatz von synthetischen Fasern zu den wichtigen textilen Innovationen, der Einsatz von Maschenstoffen für die Konfektion von Oberbekleidung wurde immer wichtiger.

Das Esche-Museum zeigt einen bunten Querschnitt durch sommerliche Kleidung aus Maschenstoffen und veranschaulicht deren Herstellung mit den Maschinen der Dauerausstellung. Gezeigt werden neben Stücken aus der eigenen Sammlung Leihgaben aus dem Industriemuseum Chemnitz, dem Textil- und Rennsportmuseum Hohenstein-Ernstthal, vom Usedomer Bademodensammler Jürgen Kraft und von privaten Leihgebern.



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