Etat fließt in Schulen und Feuerwehr

Haushalt Crimmitschau spricht über Etat

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Oberbürgermeister Holm Günther Foto: Frenzel

Crimmitschau. In der Stadt an der Pleiße hat die Diskussion zum Haushaltsplan begonnen. Die Ausgangslage stellt sich durch höhere Schlüsselzuweisungen von 1,6 Millionen Euro, eine höhere Einkommens- und Umsatzsteuer von 630.000 Euro und eine Teilauflösung der Vorsorgerücklage von 157.000 Euro besser als in den letzten Jahren dar. Über die Details zum Zahlenwerk soll in den nächsten Wochen in den Ausschüssen diskutiert werden. Oberbürgermeister Holm Günther (Für Crimmitschau) hofft, dass es bereits zur Stadtratssitzung am 2. Februar zu einer Beschlussfassung kommen kann.

Wenn die Kommunalpolitiker im Stadtrat grünes Licht geben, stehen im neuen Jahr rund 6,3 Millionen Euro für Bauvorhaben zur Verfügung. Das Geld fließt unter anderem in Bildungseinrichtungen, Sportstätten, Straßenbau und die Feuerwehr. Dabei profitiert Crimmitschau auch vom Paket "Brücken in die Zukunft" - dadurch stehen den Städten und Gemeinden in den nächsten Jahren zusätzliche Fördermittel zur Verfügung.

Damit können 2017 und 2018 in Crimmitschau die Brandschutzmaßnahmen am Rathaus in Angriff genommen werden. Dafür gibt die Stadt rund 610.000 Euro aus. Zudem stehen 260.000 Euro für die Umnutzung der Kellerräume und die Sanierung der Zufahrt an der Käthe-Kollwitz-Schule zur Verfügung. Ins Sportstadion in Frankenhausen, welches einen Kunstrasenplatz bekommen soll, kann rund eine Million Euro gesteckt werden.

In den nächsten Jahren kommen die Handwerker auch in die Sahnschule, wo in zwei Jahresscheiben rund 582.400 Euro für die Verbesserung des Brandschutzes ausgegeben werden sollen. Die Anschaffung einer neuen Drehleiter für die Feuerwehr kostet 750.000 Euro. Im Straßenbau sollen Oswald-Anger-Siedlung (589.200 Euro), Wilhelm-Stolle-Siedlung (246.500 Euro) und Friedrich-August-Straße (640.000 Euro) auf Vordermann gebracht werden.