ETC: Kim Collins ist neuer Coach

Eishockey 55-jähriger Deutsch-Kanadier kommt aus Italien in den Sahnpark

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Eispiraten-Geschätsführer Jörg Buschmann kann hinter die Suche des neuen Trainers einen Haken machen. Foto: Thomas Michel

Crimmitschau. Was lange währt, wird gut. Das jedenfalls hofft nun mit Jörg Buschmann der Geschäftsführer der Crimmitschauer Eispiraten. Schließlich hat er nach langer Suche für seine Zweitliga-Mannschaft einen neuen Coach gefunden. Und der heißt Kim Collins, ist 55 Jahre alt, gebürtiger Kanadier und schon lange im Trainergeschäft tätig.

Beispielsweise war der ehemalige Allroundspieler bereits Ende der 1990-er Jahre mit dem damaligen Deggendorfer EC im Sahnpark. Zuletzt trainierte er in Italien den Erstligisten HC Pustertal. "Kim Collins ist ein sehr ehrgeiziger und zielorientierter Trainer, der auf eine erfolgreiche Laufbahn zurückblicken kann.

Und für die Aufgaben als Sportlicher Leiter bringt das nötige Know-how mit", sagte Jörg Buschmann über den Nachfolger von John Tripp unter der Bande. Der Ex-Nationalspieler hatte bei den Eispiraten zum Ende der letzten Saison keine Rolle mehr gespielt. Durch Kim Collins als Manager ist auch Ronny Bauer seinen Posten im Sahnpark los. Diese Doppelfunktion hatte der Kanadier bereits beim EHC Visp in der schweizerischen Nationalliga B inne.

Seine erste Aufgabe: Die Personalplanung

"Obwohl Kim Collins wohl erst im August nach Crimmitschau kommen wird, ist er ab sofort auch für die weitere Zusammenstellung des Kaders unserer Mannschaft verantwortlich", sagte Jörg Buschmann, der dem neuen Trainer bereits 13 vertraglich gebundene Spieler mit auf den Weg gibt.

"Was die Personalplanungen für die kommende Saison angeht, verfolgen Kim Collins und wir aber fast die gleiche Richtung", betonte der Geschäftsführer, der allerdings seine Wunschkonstellation für die Torhüterposition - eine "deutsche Lösung" - bereits wieder aufgeben musste. Der bisherige kanadische Eispiraten-Goalie Ryan Nie hat sich nach zweieinhalb Jahren im Sahnpark jedoch inzwischen in Richtung Schottland verabschiedet.