ETC: Spagat für neuen Trainer

Eishockey Crimmitschau trifft auf Rosenheim und Frankfurt

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Trotz eines Treffers von Bernhard Keil (rechts) gab es für die Eispiraten im letzten Heimspiel des Jahres keine Punkte. Foto: Frenzel

Crimmitschau. Die Mannschaft der Eispiraten Crimmitschau muss in der Deutschen Eishockey Liga 2 (DEL 2) wieder ran: Das Team um Kapitän André Schietzold spielt am Freitag (ab 19.30 Uhr) bei den Starbulls Rosenheim und am Sonntag (ab 17 Uhr) gegen die Löwen Frankfurt. In beiden Partien müssen Punkte her, wenn die Chance auf einen Sprung auf die Pre-Play-off-Plätze erhalten bleiben soll. Die Westsachsen können - mit Ausnahme der Langzeitverletzten Christoph Kabitzky (Knie) und Daniel Bucheli (Schulter) - wahrscheinlich in Bestbesetzung antreten.

Trainer John Tripp steht vor einer schweren Aufgabe. Der Ex-Nationalspieler hat einerseits das Pensum in den Übungseinheiten auf und neben dem Eis deutlich erhöht. Die Spieler kommen nun mehr ins Schwitzen als unter Vorgänger Chris Lee. Auf der anderen Seite müssen die Cracks trotzdem mit der nötigen geistigen und körperlichen Frische in die Spiele gehen können. Das ist im letzten Heimspiel des alten Jahres nicht gelungen: Das Team hat eine unnötige 2:5 (0:1,1:1,1:3)-Niederlage gegen die Heilbronner Falken, die damit gleich die rote Laterne im Kunsteisstadion im Sahnpark stehen gelassen haben, kassiert.

Vor den 2751 Zuschauern waren Bernhard Keil und Ivan Ciernik für die Gastgeber erfolgreich. In den ersten beiden Dritteln konnten die Hausherren vor der prächtigen Kulisse nur wenig Druck aufbauen. Erst im letzten Abschnitt hat die Eispiraten-Mannschaft mehr Chancen kreiert. Die Aufholjagd kam aber zu spät. "Auf dem Papier haben wir eine Mannschaft, die unter die Top acht gehört.Dort sind wir allerdings auf dem Eis nicht zu finden. Die Jungs entscheiden, wohin die Reise in den nächsten Wochen geht", beschreibt John Tripp, der erst vor einer Woche das Kommando hinter der Bande übernommen hat, die Situation. Dabei wurde er zuletzt von Boris Rousson unterstützt, der sich künftig aber wieder auf die Arbeit in der Nachwuchsabteilung konzentrieren soll.