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Für bezahlbares und attraktives Wohnen

Wohnen Mietpreise der GGZ bleiben auch nach Erhöhung moderat

Zwickau. 

Zwickau. Einigen Mietern der Gebäude- und Grundsstücksgesellschaft Zwickau (GGZ) sind in diesen Tagen Schreiben ihres Vermieters ins Haus geflattert. Der Inhalt: die Ankündigung einer Mieterhöhung. Bei dem Großvermieter ist man sich darüber im Klaren, dass das keine Begeisterungsstürme hervorruft. Aber die GGZ kann nachvollziehbare Gründe anführen. "Wir passen derzeit nur bei rund sieben Prozent unseres Wohnungsbestandes die Mieten an. Basis bildet der Mietspiegel der Stadt Zwickau. Er gilt bereits seit Mai 2017. Aus sozialen Erwägungen und im Interesse unserer Mieter wird er von uns aber erst jetzt angewendet", erläuterte GGZ-Spre­cher Steven Simmon.

Anpassung an Zwickauer Mietpreisspiegel

So wurden die Mieten im Wohngebiet Goethestraße/Mommsenstraße in den zurückliegenden 28 Jahren in der Regel lediglich zweimal angepasst. Im Durchschnitt beträgt der Mietpreis dort 4,43 Eu­ro, teilweise liegt die Miete aber auch noch bei 3,60 Euro pro Quadratmeter. Ortsüblich wären laut Mietspiegel 5,20 bis 5,50 Euro.

Laut Simmon decken die erhobenen Kaltmieten alle Aufwendungen des Wohnungsunternehmens ab, einschließlich der Maßnahmen für Instandhaltung und Instandsetzung der Wohngebäude, Finanzierung der Personal- und Bürokosten oder des Fuhrparks. "In diesen Bereichen unterliegen wir den Preisentwicklungen der letzten Jahre. Trotzdem stehen wir zu bezahlbarem und attraktivem Wohnen. Bei Härtefällen können sich unsere Mieter vertrauensvoll an unsere hauseigene Sozialarbeiterin wenden."



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