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Fördergeld fließt ins Zentrum

Programm Abriss des Gebäudes an der Silberstraße 5 geplant

In den nächsten Jahren fließen Zuschüsse von Bund und Freistaat in die Innenstadt von Crimmitschau. Das ist durch die Aufnahme in das Programm "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" möglich. Bis 2020 kann knapp eine Million Euro investiert werden. Dabei handelt es sich um Fördermittel (624.000 Euro) und Eigenmittel (312.000 Euro). "Wir haben zudem die Möglichkeit, jährlich einen Aufstockungsantrag zu stellen", sagt Oberbürgermeister Holm Günther (Für Crimmitschau), der sich zu diesem Thema mit dem Stadtrat abstimmen will. Schließlich müssen für die Auszahlung von Extra-Fördermitteln auch weitere Gelder aus dem Stadt-Haushalt bereitgestellt werden.

Zu den nächsten Schritten gehört nun die Suche nach einem Sanierungsträger, der bis Ende des Jahres gefunden sein soll. Zudem bereitet die Stadt ein erstes Projekt vor: Den Abriss des Gebäudes an der Silberstraße 5. Der Bereich gilt momentan als Schandfleck. Zudem soll es auch die Chance zur Unterstützung von privaten Hausbesitzern geben. Sie sollen - so plant die Stadt - bis zu 30 Prozent der Kosten für Maßnahmen an der äußeren Hülle gefördert bekommen. Dazu gehören unter anderem die Erneuerung von Dach und Fassade. Offen ist bisher, ob sich durch die Aufnahme in das Förderprogramm auch die Stelle eines City-Managers schaffen und finanzieren lässt.

Neben Crimmitschau wurden im Sommer noch fünf weitere Kommunen neu in das Programm aufgenommen. Dabei handelt es sich um Adorf/Vogtland, Bad Düben, Crimmitzschau, Dahlen, Marienberg mit dem Ortsteil Zöblitz und Radebeul-West. In diesem Jahr können sachsenweit Fördermittel in Höhe von 12,4 Millionen Euro für das Programm "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" ausgereicht werden.



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