Familie fiebert in Lichtenstein mit

Olympia Nico Ihle ist zum dritten Mal bei Olympia dabei

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Eisschnellläufer Nico Ihle mit seiner Familie. Foto: Markus Pfeifer

Nico Ihle, Eisschnellläufer aus Lichtenstein, fiebert den Olympischen Spielen in Südkorea entgegen. Noch bis zum Wochenende bereitet sich der 32-Jährige in Berlin gezielt vor, dann fliegt er nach Ostasien ins mehr als 8000 Kilometer entfernte Südkorea, wo in Pyeongchang der große Traum von einer olympischen Medaille erfüllt werden soll.

Ein bisschen Training und viel Ruhe

"Ein bisschen Ausdauer und Kraft wird jetzt noch trainiert und dann muss eigentlich dem Körper nur noch Ruhe gegönnt werden, damit ich richtig frisch werde und leistungsfähig", sagt Nico Ihle, der am vergangenen Wochenende noch etwas Zeit mit seiner Familie genießen konnte.

"Bis jetzt ist er noch nicht nervös", sagt seine Frau Anni, die schon oft bei Rennen dabei war und zusammen mit den beiden Töchtern Emma und Maxi natürlich fleißig mitfiebern wird. Am 19. Februar geht Nico Ihle zunächst über die Distanz von 500 Metern an den Start.

Doppelte Chance auf Edelmetall

Am 23. Februar folgt dann das Rennen über 1000 Meter. "Es ist gut, dass ich zwei Chancen auf eine Medaille habe", sagt der Athlet, der bei der letzten Olympiade in Sotchi vor vier Jahren als Vierter über 1000 Meter das Edelmetall nur knapp verpasst.

Nachdem 2017 bereits ein Vizeweltmeistertitel auf der Olympiabahn geholt wurde und in der aktuellen Saison die Bronzemedaille bei der Europameisterschaft eingefahren wurde, zählt der gebürtige Chemnitzer diesmal natürlich zu den Kandidaten für die vorderen Plätze.

"Die Aufmerksamkeit und das öffentliche Interesse sind diesmal deutlich größer", schätzt Ihle die jetzige Situation ein. Um sich auf die achtstündige Zeitverschiebung einzustellen, wird Ihle schon im Vorfeld seinen Schlafrhythmus leicht anpassen.