Fasching ist nicht nur Jux und Tollerei

Fasching Recht und Gesetz an närrischen Tagen

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Salvatore Domatore und Maria Castaldo aus Zwickau auf der Suche nach Utensilien für die zünftige Faschingsparty. Foto: msz / Alfredo Randazzo

Zwickau. Weiberfastnacht, Rosenmontag, Faschingsdienstag oder Aschermittwoch, die tollen Tage rücken immer näher. Ende Februar ist es wieder so weit: Die fünfte Jahreszeit beginnt. Auch wenn die hiesige Region sich nicht direkt als Faschingshochburg bezeichnen kann, haben viele Bewohner jeden Alters Spaß daran. Zu diesen gehören auch Salvatore Domatore und Maria Castaldo aus Zwickau. Sie haben sich gut vorbereitet und werden mit Freunden und Bekannten viel Spaß haben.

Eine oft gestellte Frage: "Auch viele Chefs, sehen Verkleidungen in diesen Tagen locker. Alkohol am Arbeitsplatz kann der Arbeitgeber allerdings verbieten - und betrunkene Kollegen nach Hause schicken oder abmahnen.

An Karneval wird geschunkelt, geküsst und umarmt. Die Grenze zur sexuellen Belästigung kann da schnell überschritten werden. "Sexuelle Belästigung fängt da an, wo jemand in die sexuelle Selbstbestimmung eines anderen Menschen eingreift. Das kann von einer einfachen Berührung, die jemand nicht will, bis zu schweren Übergriffen reichen", so Swen Walentowski, Sprecher der Anwaltauskunft. Ein Bützchen, also ein Küsschen an Fasching, gehöre in der Regel aber nicht dazu, es zähle zum Brauchtum.

Grundsätzlich spricht auch nichts dagegen, sich im Kostüm hinter das Steuer zu setzen - allerdings muss die Verkehrssicherheit gewährleistet sein. Ein Autofahrer muss immer in der Lage sein, den Wagen sicher zu führen.

Wenn mitunter die Blase ebenso voll ist wie die Toiletten der Kneipen, können Narren unterwegs manchmal in Bedrängnis geraten. Öffentliches Urinieren geht allerdings richtig ins Geld. "Wildpinkeln ist eine Ordnungswidrigkeit".