Fast 3 Millionen Euro für ein XXL-Bauwerk

Baustelle Hochwasserschaden wird im Kranzberggrund beseitigt

Werdau. 

Werdau. Bei der Hochwasserschadensbeseitigung im Kranzberggrund, die nach den Starkregenereignissen im Mai und im Juni 2013 nötig geworden war, laufen die Arbeiten auf Hochtouren. Am Dienstag wurde mit schwerer Technik das sogenannte "Mönchbauwerk" am Stauweiher eingehoben. Dabei handelt es sich um ein Ablaufbauwerk, mit dem der Wasserstand des Teiches reguliert werden kann.

Die drei dazu nötigen Fertigteile aus Stahlbeton wurden aus dem baden-württembergischen Herbrechtingen geliefert. Sie sind zusammen 102 Tonnen schwer. Im nächsten Schritt werden Damm und Dammkrone wieder hergestellt, nach und nach erfolgt der Rückbau der für die umfangreichen Arbeiten nötigen Baustraßen. Zudem müssen viele Tonnen des angefallenen Teichschlamms abgefahren werden.

Voraussichtlich ab Herbst wird das derzeit weitgehend trocken gelegte Areal wieder geflutet. Die Kosten für die Maßnahme, die von Bund und Land finanziert wird, belaufen sich auf rund 2,9 Millionen Euro, teilt die Stadtverwaltung in Werdau mit.