Fast 650 Einsätze für die Zwickauer Lebensretter und Christoph 46

Rettungshubschrauber Gegen die Zeit und für das Leben

Zwickau. 

Zwickau. Christoph 46 ist der Funkrufname für die am Heinrich-Braun-Klinikum Zwickau (HBK) stationierten Rettungshubschrauber. Am Montag zog das Team der gemeinnützigen ADAC Luftrettung nach sechs Monaten eine Bilanz. So mussten die Rettungshubschrauber zu 648 oft lebensrettenden Einsätzen ausrücken.

Deshalb musste das Team mit Christoph 46 ausrücken:

Mit 91 Prozent lag die überwiegende Zahl der Einsatzorte in Sachsen. In sieben Prozent der Fälle flog die Crew zur notfallmedizinischen Versorgung aus der Luft nach Thüringen, in zwei Prozent der Fälle bis nach Bayern. Einsatzursache Nummer eins waren in fast jedem zweiten Fall (47 Prozent) internistische Notfälle wie akute Herz- und Kreislauferkrankungen. In je 13 Prozent der Fälle wurden die Lebensretter zu Verkehrsunfällen sowie zu Freizeitunfällen gerufen. Bei zwölf Prozent der Einsätze lag ein neurologischer Notfall vor, beispielsweise ein Schlaganfall.

"Unser Fokus liegt auch in Zwickau auf dem höchsten Maß an Patienten- und Flugsicherheit", betonte Frédéric Bruder, Geschäftsführer der ADAC Luftrettung, bei der Vorstellung der Einsatzzahlen. Er lobte vor allem die hohe Professionalität sowie das große Engagement der Crew beim Umzug in die neue Station, den sie neben ihrer Arbeit als Notfallretter bewältigten.