Feierabend nach neun Jahren

Wechsel Im Werdauer Bauhof gibt es ab dem 1. Februar einen neuen Leiter

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OB Stefan Czarnecki (Mitte), Dieter Theis (links) und dessen Nachfolger, Torsten Falk, mit dem neuen Dienstfahrzeug. Foto: Thomas Michel

Werdau. Noch eine Woche hat Dieter Theis im städtischen Bauhof an der Otto-Türpe-Straße als dessen Leiter das Sagen. Der 65-Jährige übergibt nämlich am kommenden Mittwoch die Schlüssel des Areals an seinen Nachfolger Torsten Falk. Der 50-Jährige aus Werdau läuft bereits seit Anfang des Jahres mit und lernt so die Dienstbereiche des Bauhofes kennen. "Ich habe lange gebraucht, bis ich alle Ecken und Enden unseres Zuständigkeitsbereiches gefunden hatte", lachte Dieter Theis, der in seinen letzten Arbeitstagen noch ein neues Dienstfahrzeug bekam.

Guter Zusammenhalt im Kollegium

Oberbürgermeister Stefan Czarnecki hatte in der vergangenen Woche die Zündschlüssel für das rund 20.000 Euro teure Mobil offiziell übergeben. Das neue Auto löste ein fast 20 Jahre altes Fahrzeug aus dem Bestand des Bauhofes ab. "Ich habe in meinen neun Jahren, die ich im Bauhof gearbeitet habe, unter dem Strich zu wenig erreicht", blickte Dieter Theis auf seine Zeit seit 2009 nicht nur mit einem lachenden Auge zurück. Dagegen will der einstige Bauunternehmer den guten Zusammenhalt unter den Kollegen als positive Seite im Erinnerung behalten.

Sind die Arbeitsplätze zukünftig gefährdet?

Derzeit arbeiten im Bauhof 21 Frauen und Männer, die Torsten Falk erst einmal übernehmen wird. Wie lange diese Zahl Bestand hat, ist allerdings ungewiss. Nach den Personalplänen im Werdauer Rathaus soll die "schnelle Eingreiftruppe" künftig nur noch mit 12 Leuten besetzt sein. "Das ist zumindest unser Ziel", betonte Stefan Czarnecki, nach dessen Ansicht einige Arbeitsbereiche von Fremdfirmen besser erledigt werden können. Ein Grund dafür sei die technische Ausrüstung dafür.