Feuerwehr-Nachwuchs drückt die Schulbank

Freizeit 79 Mitglieder in der Jugenfeuerwehr Werdau

Werdau. 

Werdau. Die Floriansjünger betreiben in der Stadt an der Pleiße eine intensive Nachwuchsarbeit. 19 Mädchen und 60 Jungen gehören momentan zu den Jugendfeuerwehren in Werdau und den Ortsteilen. Die Zahlen und weitere interessante Informationen teilte Gemeindewehrleiter Henning Tröger in einem Rechenschaftsbericht zur Sitzung des Stadtrates mit. Er sprach von einer "stabilen Personalsituation" und ergänzte: "Durch die gute Vorarbeit der Jugendwarte konnten im letzten Jahr einige Mitglieder in die Einsatzabteilung übernommen werden. Deshalb geht unser Dank an alle Jugendwarte und deren Helfer im Hintergrund."

Die jungen Kameraden müssen gut zusammenarbeiten können

Die jungen Leute müssen für die anstehenden Aufgaben vorbereitet werden. Deshalb kamen im abgelaufenen Jahr insgesamt 7.950 Ausbildungsstunden zusammen - in Theorie und Praxis. Zu den Höhepunkten gehörten drei gemeinsame Ausbildungsdienste. "Diese Dienste sind wichtig, um das Zusammenwirken der jungen Kameraden zu verbessern und den Übergang in die Einsatzabteilung zu erleichtern", sagte Tröger, der sich zudem über die Schaffung eines zentralen Bekleidungslagers für den Nachwuchs in Steinpleis freut.

Die Brandschützer haben 2018 bei verschiedenen Veranstaltungen die Werbetrommel in eigener Sache gerührt. Dazu gehörten unter anderem Blaulichttag, Kürbiszauber und Weihnachtsmarkt. Zudem wurde gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr in Fraureuth ein Zeltlager organisiert.