Flamingos und Pinguine locken in den Tierpark

Investition Neue Anlagen sorgen für Besucheransturm in Limbach-Oberfrohna

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Das Domizil der Pinguine Foto: Annett Büchner

Limbach-Oberfrohna. Das neue Jahr ist erst vier Monate alt, und bereits jetzt hat der Amerika-Tierpark die Besucherzahlen des Vorjahres übertroffen. Und das will etwas heißen: Immerhin hatte man Ende 2017 mit rund 91.500 Besuchern einen abermaligen Rekord aufgestellt.

Dass solche Zahlen jemals möglich werden, hätte das Team vor 15 Jahren niemals erwartet: "Im Jahr 2005 hatten wir zum Beispiel gut 39.300 Gäste", weiß Mike Richter. "2014 waren es erstmals über 50.000, und seitdem geht es beständig bergauf."

Der stellvertretende Tierparkleiter kann heute selbst kaum noch glauben, dass es vor 20 Jahren drei bis vier Führungen im Jahr gab - so viele sind es heute, abgesehen vom Winter, teilweise in einer Woche. Mit den Besucherströmen sieht man die Wertschätzung der Arbeit und des Weges, den man mit der Eröffnung von "Flamingoland" 2013 beschritten hat.

Förderverein zählt 160 Mitglieder

Laut Klaus Eulenberger, dem Vorsitzenden des Fördervereins sind die genannte Anlage und das 2016 eröffnete "Pinguinland" auf modernstem Stand der Tiergärtnerei und können Vergleichen selbst mit solchen in größeren Zoos standhalten. Nun haben die Planungen für "Inkaland", dem vierten großen Masterplanprojekt, begonnen, das vor allem mit Streichelgehegen den jüngeren Tierparkbesuchern den Aufenthalt im "Amerika-Tierpark" zum Erlebnis werden lassen sollen.

Auf das Engagement der jetzt über 160 Mitglieder des Fördervereins geht auch die 2011 eröffnete Tierparkschule zurück, die den Anfragen aus Stadt und Umgebung kaum noch nachkommen kann.