Flammen machen Räume unbewohnbar

Brand Schaden am Wohnhaus beläuft sich auf 70.000 Euro

Die Flammen haben am Mittwochvormittag enorme Schäden an einem Mehrfamilienhaus an der Mühlgasse in Crimmitschau hinterlassen. Eine Wohnung im Erdgeschoss, in der das Feuer ausgebrochen war, ist komplett verrußt. Zudem sind die Folgen des Unglücks an der Fassade sichtbar. Die Polizeidirektion beziffert den Schaden am Gebäude, was sich im Besitz der Wohnungsgesellschaft befindet, auf rund 70.000 Euro. Der Notruf mit der Mitteilung zum Großbrand ging gegen 9 Uhr in der Rettungsleitstelle ein. Die Ortsfeuerwehr Crimmitschau war mit 22 Mitgliedern und fünf Fahrzeugen im Einsatz. Die Helfer hatten das Feuer um 9.10 Uhr unter Kontrolle und um 9.15 Uhr aus, teilt der stellvertretende Gemeindewehrleiter Stefan Fritzsche mit. Trotzdem waren die Brandschützer noch bis 11.30 Uhr im Einsatz. Sie mussten das Treppenhaus und die restlichen Wohnungen vom Rauchgas befreien. "Dabei hat es sich um einen der größten Brandeinsätze im laufenden Jahr gehandelt", sagt Stefan Fritzsche. Bisher stehen schon knapp 150 Alarmierungen in der Feuerwehr-Statistik. Glück im Unglück: Bei dem Feuer wurde niemand ernsthaft verletzt. Die Polizeidirektion teilte mit, dass die 42-jährige Mieterin der Wohnung vom Rettungsdienst behandelt wurde. Sie verließ - wie die restlichen Bewohner - rechtzeitig das Haus. Allerdings wurde eine Katze, die sich in der Wohnung befand, nur noch leblos gefunden. Die Ermittler der Polizeidirektion haben am Mittwochvormittag bereits mit der Suche nach der möglichen Ursache für den Brand begonnen. Dazu wurden Zeugen und Feuerwehrleute befragt sowie Spuren in der betroffenen Wohnungen gesichert. Nach ersten Erkenntnissen war das Feuer im Schlafzimmer der 42-jährigen Frau ausgebrochen. "Die Kripo hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen", sagt Polizeisprecher Oliver Wurdak. Mit den ersten Ergebnissen wird in der nächsten Woche gerechnet.