Fleißige Helfer packen mit an

Rüstzeitheim Speisesaal erstrahlt in neuem Glanz

Lauenhain . 11.500 Euro hat die Sanierung des Speisesaales im Rüstzeitheim in Lauenhain gekostet. Der Kommunale Sozialverband Sachsen (KSV) stellte einen Zuschuss von 7000 Euro zur Verfügung. 4500 Euro kamen von der Kirchgemeinde. Normalerweise hätte das Bauvorhaben noch mehr Geld gekostet. Etliche Helfer haben allerdings ehrenamtlich mit angepackt. "Das waren rund 100 Arbeitsstunden. Vor allem beim Abbruch des Fußbodens konnten wir uns auf eine tatkräftige Unterstützung verlassen", sagt Projektleiter Alexander Trommler. Der Speisesaal wurde wieder zu einem Schmuckstück verwandelt. Der rund 30 Quadratmeter große Raum ist nun mit einer Fußbodenheizung ausgestattet. Die Eingangstür wurde aus dem Holz der Fichte originalgetreu nachgebaut. Zum Sanierungsprojekt gehörten auch Putz- und Malerarbeiten. Die Kassettendecke konnte erhalten werden.

Im Speisesaal wird Gästen, die im Rüstzeitheim übernachten, das Frühstück und das Abendbrot serviert. "Hier finden zudem Veranstaltungen der Kirchgemeinde und Proben des Posaunenchors statt", sagt Eberhard Bretschneider, Leiter des Rüstzeitheimes. In der Vergangenheit gehörte der Speisesaal, der sich im Erdgeschoss des um 1780 gebauten Pfarrhauses befindet, zu den großen Sorgenkindern. "Hier war Feuchtigkeit, die aus dem Fußboden kam, immer zu spüren", erinnert sich Bretschneider. Er berichtet, dass bisher oft nur notdürftige Reparaturen durchgeführt werden konnten. Diesmal konnte das Grundübel beseitigt werden. Der Fußboden wurde rund 50 Zentimeter tief ausgeschachtet. Trommler: "Hier hat sich, vermutlich auch durch den angrenzenden Hang, die Feuchtigkeit gesammelt."