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"Fliegende Sachsen": Eine Ballerina geht in die Luft

Menschen Elena Tumanova trainiert seit drei Jahren bei "Fliegenden Sachsen"

Zwickau. 

Zwickau. "Tanzen ist mein Leben", sagt Elena Tumanova. In ihrem ersten Berufsleben war sie klassische Balletttänzerin. Ihre Ballettausbildung absolvierte sie an der Akademie des Bolschoi-Balletts in ihrer Geburtsstadt Moskau. Sie tanzte an vielen großen Häusern große Partien, darunter auch im "Schwanensee" und im "Nussknacker". 2011 kam sie ans Theater Plauen-Zwickau. 2016 war sie Publikumsliebling der Zwickauer Theaterbesucher. Vor drei Jahren beendete sie ihre Ballettkarriere und musste sich beruflich neu orientieren. "Es war schwer, doch es musste irgendwie weitergehen", sagt sie. Ihren Lebensunterhalt verdient sie inzwischen als Verkäuferin in Zwickau. Doch ihre Leidenschaft gehört weiterhin dem Tanzen. Nun tanzt sie aber nicht mehr nur am Boden, auch wenn sie schon als "Sterbenden Schwan" mitunter die Schwerkraft außer Kraft zu setzen schien. Seit drei Jahren trainiert sie bei den "Fliegenden Sachsen". Hoch diszipliniert und motiviert, aber auch unglaublich anmutig und mutig, beweist sie ihre Grazie und perfekte Körperbeherrschung auch als Luftakrobatin - auf einem Ring und auf den Seilen. Und das mit über 40 Jahren. "Ich hab sie gefragt, ob sie nicht nur zugucken will, wie ihre Tochter Diana bei uns trainiert, sondern selbst mittrainieren will", erinnert sich Erich Sabaiczuk. "Und wie ich das wollte", sagt Elena Tumanova. "Leider mussten wir unseren Jubiläumsauftritt zum 25-jährigen Vereinsbestehen ohne das Publikum absolvieren und können aufgrund von Corona zurzeit auch nicht trainieren", sagt die frühere Balletttänzerin. Erich Sabaiczuk sagt über sie: "Sie ist ein großes Vorbild für alle ,Fliegende Sachsen´.