Förderbescheid füt St. Johannes Kirche - Jetzt kann es losgehen

Sanierung Freistaat hilft bei Kirchensanierung in Hartmannsdorf

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Innenstaatssekretär Günther Schneider (r.) überbrachte den Fördermittelbescheid für die Sanierung der Kirche. Foto: Andreas Wohland

Hartmannsdorf. Äußerlich macht die Hartmannsdorfer "Kirche zu St. Johannes Enthauptung" einen schmucken Eindruck. Doch der Schein trügt. Im Inneren des Gotteshauses sind umfangreiche Sanierungsarbeiten unumgänglich. Schuld ist hauptsächlich der Befall mit Hausschwamm, der sich massiv ausgebreitet hat. So müssen rund zwei Drittel der bemalten Holzbalkendecke ausgetauscht werden.

Im Zuge der Sanierung sollen gleichzeitig Innenwände und Fußbodenflächen nach historischem Vorbild gestaltet und ein wertvolles Wandfresko mit der Darstellung "Einzug in Jerusalem" restauriert werden. Insgesamt sind für die Bauarbeiten rund 580.000 Euro veranschlagt. Wäre die kleine Kirchgemeinde beim Aufbringen dieser Summe auf sich allein gestellt, würde das den Rahmen der Möglichkeiten sprengen.

Die Kirche hat 342.000 Euro vom Innenstaatssekretär erhalten

Unterstützung kam jetzt vom Freistaat. Innenstaatssekretär Günther Schneider reiste mit einem Fördermittelbescheid in Höhe von 342.000 Euro nach Hartmannsdorf, den er der Kirchgemeinde übergab. Das Geld stammt aus dem Sonderprogramm Denkmalpflege und soll vorwiegend in die statische Instandsetzung der Kirche fließen.

Für Schneider eine gute, wie auch wichtige Investition. "Das Hartmannsdorfer Gotteshaus ist in geschichtlicher und künstlerischer Hinsicht ein bedeutendes Kulturdenkmal, das in besonderem Maße erhaltenswert ist", sagte er. Die heutige Kirche wurde Ende des 15. Jahrhunderts errichtet, in der Folgezeit allerdings mehrfach umgebaut und erweitert.